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Richard von Weizäcker

Aktuell: 31. Januar. Zum zweiten Todestag von Richard von Weizsäcker: „Selbst einen solchen Impuls gegeben zu haben, der weiterträgt, das hoffe ich zuversichtlich.“

Am 31. Januar jährt sich zum zweiten Mal der Todestag von Richard von Weizsäcker. Auch heute sind seine Worte, die er anlässlich eines Porträts durch die Initiative zur Frage „Was bleibt?“ sagte, aktuell.

Vor zwei Jahren, am 31. Januar 2015, ist Richard von Weizsäcker, einer der im In- und Ausland meist geschätzten deutschen Politiker, im Alter von 94 Jahren in Berlin gestorben. In einem der letzten persönlichen Gespräche hatte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ die Ehre, die Gedanken von Weizsäcker zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ kennenlernen zu dürfen.
Die Fotografin Bettina Flitner porträtierte ihn zu diesem Thema und erschuf daraus ein berührendes Triptychon.

Die Wahrung des Friedens und der Freiheit jedes einzelnen war für ihn zeitlebens das überragende Ziel und schon damals stellte er vorausschauend fest, dass „die aktuellen Entwicklungen der Welt nachdrücklich belegen, welch zerbrechliche Güter es sind.“
Ihn inspirierten Menschen, die mit ihren Möglichkeiten Dinge schafften und veränderten. Die Begegnungen mit ihnen gaben ihm Antrieb und halfen ihm, seinen Blick zu schärfen und sich und anderen Wege aufzuzeigen. Er selbst hoffte, dass es ihm gelingen möge, an der ein oder anderen Stelle einen Impuls gegeben zu haben – einen Apfelbaum im Sinne Luthers gepflanzt zu haben –, der in die Zukunft trägt.

Neben Richard von Weizsäcker hat Bettina Flitner noch zehn weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten sowie die Kurzfilme und die Texte auf Audioguide sind auch 2017 als Ausstellung "Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?'“ an verschiedenen Orten zu sehen. Die genauen Termine und Ausstellungsorte finden Sie in Kürze im Bereich „Ausstellung“.

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