Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ auf der Messe „Die besten Jahre“ in Stuttgart vom 20. bis 21. November

Vortrag „Was bleibt von mir? Tipps zur Erbschafts- und Testamentsgestaltung“ am 20. November.

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ auf der Messe „Die besten Jahre“ in Stuttgart vom 20. bis 21. November

Vortrag „Was bleibt von mir? Tipps zur Erbschafts- und Testamentsgestaltung“ am 20. November.

Am 20. und 21. November 2017 findet die Seniorenmesse „Die besten Jahre“ in der Messe Stuttgart statt. Dort präsentiert sich auch die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ in der Halle C2 am Stand 2A15. Als Zusammenschluss von 23 großen und kleinen gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen in Deutschland informiert die Initiative über die Möglichkeit, mit einem Testament für den guten Zweck eigene Werte zu bewahren. Joachim H. Klett, Referent der Initiative, hält am 20. November von 12:00 bis 12:30 Uhr einen Vortrag im „Vortragsraum Hoffnung“ zum Thema und gibt Tipps, wie Sie Ihr Testament richtig schreiben und dabei auch noch Gutes tun.

Anlässlich der Seniorenmesse „Die besten Jahre“ möchten wir Ihnen das Thema „Mit dem Testament Gutes tun und gemeinnützige Organisationen unterstützen“ vorschlagen.

3,1 Billionen Euro – das ist die Summe der Vermögen, die in Deutschland bis 2024 vererbt werden, rechnet das Deutsche Institut für Altersvorsorge. Viele Menschen denken darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten. Natürlich sollen die Liebsten etwas bekommen – die Kinder, die Ehefrau, der gute Freund, der bis zum Schluss da war. Immer mehr Menschen wollen mit ihrem Erbe aber mehr erreichen und über den Tod hinaus Gutes tun.

Die repräsentative GFK-Umfrage „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“ zeigt: Bereits jeder Zehnte der über 60-Jährigen kann sich vorstellen, einen Teil seines Nachlasses auch einem guten Zweck zukommen zu lassen. Bei den Kinderlosen jeder Dritte. Sie alle wollen etwas Bleibendes schaffen, die eigenen Werte auch über den Tod hinaus wirken lassen.

Für diese Sinnsucher haben 23 gemeinnützige Organisationen und Stiftungen ein Angebot: Sie haben sich zur Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zusammen-geschlossen. Ziel ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, potenzielle Erblasser zu informieren und bei der Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments zu unterstützen.

Das Prinzip Apfelbaum zum Reformationstag

Im Luther-Jahr 2017 wird der Reformationstag zum 500-Jahr-Jubliläum gefeiert. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ hat eine besondere Verbindung zu Martin Luther und seinem geistigen Erbe.

Das Prinzip Apfelbaum zum Reformationstag

Im Luther-Jahr 2017 wird der Reformationstag zum 500-Jahr-Jubliläum gefeiert. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ hat eine besondere Verbindung zu Martin Luther und seinem geistigen Erbe.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, lautet ein berühmtes Martin Luther zugewiesenes Zitat, das die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ entliehen hat. Gemeinnützig zu vererben ist eine Grundhaltung, für die die Initiative gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen in Deutschland eintritt. Jeder Mensch hat persönliche Werte und Wünsche, wie Menschen in Not zu helfen oder die Umwelt zu erhalten. Diese Anliegen können mit einem Testament, das auch gemeinnützige Zwecke bedenkt, ganz direkt weitergegeben werden.

Im Luther-Jahr feiern evangelische Christen den Beginn der kirchlichen Erneuerung durch Martin Luther einmal mehr. Der Reformationstag am 31. Oktober ist in diesem Jubiläumsjahr etwas ganz Besonderes. Auch Martin Luther (1483 – 1546) hat ein für die damalige Zeit revolutionäres Testament hinterlassen. Seine Schriften waren und sind für die Nachwelt richtungsweisend. Gemeinnütziges Vererben ist generell kein neues Phänomen. Das gab es zu jeder Zeit und in allen Kulturen, etwa schon im alten Ägypten oder im antiken Griechenland. Der Philosoph Platon hat sein Vermögen an seine Akademie vererbt. Viele Jahrhunderte später verfügte Alfred Nobel 1895 die Gründung der Stiftung, die bis heute den renommierten Nobel-Preis verleiht.

Eine aktuelle GfK-Studie hat ergeben, dass sich 14 Prozent der Deutschen eine Testamentsspende vorstellen können. Gemeinnützig zu vererben ist eine Grundhaltung, für die die Initiative gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen in Deutschland eintritt. Jeder Mensch hat persönliche Werte und Wünsche, wie Menschen in Not zu helfen oder die Umwelt zu erhalten. Diese Anliegen können mit einem Testament, das auch gemeinnützige Zwecke bedenkt, ganz direkt weitergegeben werden.

„Mit einem Testament für den guten Zweck kann man etwas Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“. 3,1 Billionen Euro werden in Deutschland bis 2024 weitergegeben, rechnet das Deutsche Institut für Altersvorsorge in einer Studie. „Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten, sondern auch darüber, künftigen Generationen ein Geschenk zu machen und so in Erinnerung zu bleiben“, sagt Susanne Anger.

Aus diesem Grund haben sich 23 gemeinnützige Organisationen und Stiftungen zur Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, potenzielle Erblasser zu informieren und sie bei der Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments zu unterstützen. Mit einem Testament die eigenen Werte weiterleben lassen, das ist letztendlich auch eine Antwort auf die Frage „Was bleibt?“.

Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“

Vernissage mit Bürgermeisterin Eva Jähnigen – Ausstellung mit Fotografien von Bettina Flitner in der Kreuzkirche Dresden eröffnet.

Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“

Vernissage mit Bürgermeisterin Eva Jähnigen – Ausstellung mit Fotografien von Bettina Flitner in der Kreuzkirche Dresden eröffnet.

Dresden, 13. Oktober 2017 – Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Mit der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“, die gestern in Anwesenheit von Bürgermeisterin Eva Jähnigen in der Kreuzkirche Dresden eröffnet wurde, möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zum Nachdenken über die Frage „Was bleibt?“ bewegen. Die Initiative hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Eva Jähnigen, Bürgermeisterin von Dresden und Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft, sagte bei der Eröffnung der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“ in der Kreuzkirche: „Die Ausstellung gibt sehr persönliche Einblicke auf Menschen, die sich mit dem Wunsch auseinandersetzen, etwas an die nächste Generation weiterzugeben. Und auch wer durch Dresden geht, wird viel Erbe entdecken. Die Stadt hat manchen Brunnen, manchen Ort des Gedenkens oder auch manchen Baum Menschen zu verdanken. Was im Leben wichtig ist, kann mit einem Erbe für den guten Zweck auch in die Zukunft getragen werden. Deshalb unterstütze ich gerne das Anliegen der Initiative ‚Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum‘.“

Hausherr Holger Milkau, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kreuzkirchgemeinde Dresden, sagte bei der Begrüßung der Gäste: „Die Ausstellungen in der Kreuzkirche Dresden dienen vor allem dem Gedächtnis an Zeiten historischer Umbrüche und Aufbrüche. Solche Momente gibt es auch im persönlichen Leben. Spätestens wenn man sich mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzt. Über das eigene, begrenzte Leben hinaus denken und vielleicht sogar wirken, ist ein Wunsch, der dabei wach werden kann. Wer Anregungen und Denkanstöße zu der Frage ‚Was bleibt? ‘ sucht, sollte sich die Fotografien von Bettina Flitner und die Statements von elf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ansehen, die in der aktuellen Ausstellung gezeigt werden. Im Reformationsjahr 2017 wird hier ein ‚heimliches‘ Luther-Zitat aufgenommen und schafft einen Raum der Begegnung zwischen der Stimmung des Abschieds und der Kraft der Hoffnung: ‚Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen. ‘“

Was bleibt? – Diese Frage bewegt auch die mehrfach ausgezeichnete Fotografin Bettina Flitner, die die Prominenten im Auftrag der Initiative befragt und porträtiert hat: „Vielleicht bin ich deswegen Fotografin geworden. Das Fotografieren arbeitet gegen das Vergessen.“

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ ist bis zum 16. November 2017 in der Kreuzkirche in Dresden zu sehen.  Geöffnet ist Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr (ab November 17.00 Uhr), Samstag und Sonntag 10.00 bis 14.00 Uhr, Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr (ab November 17.00 Uhr). Der Eintritt ist frei, Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden. Das Buch zur Ausstellung mit allen Fotografien und den ausführlichen Gedanken aller elf Persönlichkeiten sowie das Hörbuch sind im Buchhandel erhältlich.