Günter Grein schützt Europas Naturschätze über Grenzen hinweg

Er ist ein Naturkundler durch und durch. Mit Lupe und offenen Augen durchstreifte er schon in Jugendtagen Wiesen und Wälder.

Günter Grein schützt Europas Naturschätze über Grenzen hinweg

Günter Grein schützt Europas Naturschätze über Grenzen hinweg

Er ist ein Naturkundler durch und durch. Mit Lupe und offenen Augen durchstreifte er schon in Jugendtagen Wiesen und Wälder.

Sein Leben lang studierte Günter Grein Pflanzen und Tieren intensiv. Besonders fasziniert ist der heute 69-Jährige von Heuschrecken. Mehrere hundert Arten kann er mühelos aufzählen. Ein ganzes Buch hat er ihnen gewidmet. Wer weiß besser als er, wie empfindlich viele Tiere und Pflanzen auf Veränderungen ihres Lebensraums reagieren? In seinem Testament hat Günter Grein deshalb die EuroNatur Stiftung bedacht. „Am besten lassen sich unsere Naturschätze möglichst großräumig und gemeinsam mit den Menschen erhalten.“ Davon ist er überzeugt. Dafür macht er sich stark.

Johannes Walkers Testament sorgt dafür, dass Kinder sicher und geborgen aufwachsen

Denn jedes Kind braucht eine Familie

Johannes Walkers Testament sorgt dafür, dass Kinder sicher und geborgen aufwachsen

Denn jedes Kind braucht eine Familie

Sieben Kinder hat er großgezogen, heute freut er sich über eine große Enkelschar. Zu seiner Familie gehören aber auch rund 3.200 Mädchen und Jungen in Lateinamerika.

Die nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V. unterstützt Johannes Walkers seit über 30 Jahren. Die Werte des christlichen Kinderhilfswerks begeistern ihn von Anfang an. Er ist froh zu wissen, dass die Kinder so angenommen werden, wie sie sind und in Liebe und im christlichen Glauben erzogen werden. „Die Kinder von nph sind auch meine Kinder. Bis zum Ende meines Lebens werde ich für sie Sorge tragen – und auch noch darüber hinaus.“ Neben seinen eigenen Kindern hat er auch sie fest in seinem Testament miteingeschlossen.

Gabriele Richters Wertschätzung für die Natur

Schon als Kind fühlte sich Gabriele Richter der Natur hingezogen und wollte diese entdecken. Sie konnte später als Lehrerin feststellen, dass Schüler sich an Vorbildern orientieren, an Menschen, die ihre Sorge um die Zukunft der Erde in Handeln umwandeln.

Gabriele Richters, Testamentsspenderin für die Heinz Sielmann Stifung

Gabriele Richters Wertschätzung für die Natur

Schon als Kind fühlte sich Gabriele Richter der Natur hingezogen und wollte diese entdecken. Sie konnte später als Lehrerin feststellen, dass Schüler sich an Vorbildern orientieren, an Menschen, die ihre Sorge um die Zukunft der Erde in Handeln umwandeln.

So erkannte und unterstützt Gabriele Richter den Brückenschlag für die Wertschätzung der Natur. Für sie sind das heute Erlebnisse des Freuens, des Genießens, des Entdeckens – Momente des Glücks, wenn sie sieht, wie bei Aktivitäten für die Umwelt, Kinder in der Natur bei der Arbeit sind: wenn sie Strände von Plastikmüll befreien, auf dem Land Bäumchen pflanzen oder Blühstreifen anlegen und in den Städten regionalen Gemüseanbau betreiben.

„Ich möchte ,Mit dem Nachlass Zukunft gestalten‘ und habe mir dafür die Heinz Sielmann Stiftung ausgesucht. Ihr vertraue ich, dass sie meine Werte, über das eigene Leben hinaus, mit meiner Testamentsspende weiterleben lassen wird. Ein Grund für das gute Gelingen der Stiftung ist, glaube ich, die Idee der Vielfalt auch bei den Projekten. All das gibt mir ein Gefühl der Zufriedenheit und bestärkt mich in meiner Zuversicht, dass unsere Erde eine Zukunft hat, dass auch die nachfolgenden Generationen sie als wunderbaren, artenreichen, lebendigen blauen Planeten erleben können.“

Ingo Berger* gibt Menschen neue Hoffnung, die mit HIV und Aids leben müssen

Der 49 Jahre alte Ingo Berger ist ein Mensch, der schon immer gerne anderen geholfen hat. (* Name geändert)

Ingo Berger* gibt Menschen neue Hoffnung, die mit HIV und Aids leben müssen

Der 49 Jahre alte Ingo Berger ist ein Mensch, der schon immer gerne anderen geholfen hat. (* Name geändert)

Schon mit 23 Jahren unterstützte er erstmals die Deutsche AIDS-Stiftung. Sein Herzenswunsch ist, dass es den besonders stark unter HIV leidenden Menschen in Afrika besser geht. Und er setzt sich sehr für die Stärkung der HIV-Forschung ein. Denn ohne die Fortschritte der Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten würden heute noch viel mehr Menschen an HIV und Aids sterben müssen. Ingo Berger besuchte bereits ein von der Deutschen AIDS-Stiftung gefördertes Projekt. So hat er sich vergewissert, dass die Stiftung viel Gutes bewirkt. Nachdem er gut beraten sein Testament abgefasst und die Deutsche AIDS-Stiftung darin bedacht hat, fühlt er sich noch besser.

Angela versteht sich als ein Mensch für Menschen

Für sie sind alle Menschen gleich viel wert. Karlheinz Böhm setzte sich mit den Menschen in Äthiopien zusammen, fragte sie, was sie brauchen, hörte zu, um dann gemeinsam mit ihnen zu handeln. Dieses Prinzip der Zusammenarbeit wird bis heute gelebt. Das überzeugt und begeistert Angela.

Angela versteht sich als ein Mensch für Menschen

Für sie sind alle Menschen gleich viel wert. Karlheinz Böhm setzte sich mit den Menschen in Äthiopien zusammen, fragte sie, was sie brauchen, hörte zu, um dann gemeinsam mit ihnen zu handeln. Dieses Prinzip der Zusammenarbeit wird bis heute gelebt. Das überzeugt und begeistert Angela.

Füreinander da sein über nationale Grenzen hinweg, ist Angela wichtig. Denn die Voraussetzungen, um sich eine lebenswerte Existenz zu schaffen, sind in Äthiopien und Deutschland sehr unterschiedlich.

Angela ist überzeugt, dass jedes Kind und jeder Mensch in Äthiopien – wie überall auf der Welt – dieselben Chancen verdient hat. An der von Karlheinz Böhm gegründeten Stiftung Menschen für Menschen schätzt sie den partnerschaftlichen, integrativen Ansatz und die Nähe zu den Menschen.

Mit ihrem Engagement möchte sie zu mehr Gerechtigkeit beitragen, denn sie weiß: Gerechtigkeit ist auch eine Voraussetzung für Frieden auf der Welt. Deshalb ist sie auch überzeugt, dass jeder Euro zählt.

Dr. Ulrich Schneider will, dass Kinder eine Chance bekommen

Anderen Kindern auch eine Zukunftsperspektive geben wollte Dr. Ulrich Schneider, als er zur Geburt seiner Tochter die erste Patenschaft bei ChildFund übernahm. Das war vor mehr als dreißig Jahren.

Dr. Ulrich Schneider will, dass Kinder eine Chance bekommen

Anderen Kindern auch eine Zukunftsperspektive geben wollte Dr. Ulrich Schneider, als er zur Geburt seiner Tochter die erste Patenschaft bei ChildFund übernahm. Das war vor mehr als dreißig Jahren.

Zunächst lief der Kontakt vor allem über die Mutter des Mädchens, später schrieben sich der Pate aus Deutschland und das Patenkind aus dem Senegal mehrmals im Jahr Briefe. Etliche weitere Patenkinder folgten, aktuell haben Dr. Ulrich Schneider und seine Frau zwei Patenkinder, die mit ihrer Unterstützung die Chance auf ein besseres Leben bekommen.

Seinen 60. Geburtstag nahm er zum Anlass, über sein Testament nachzudenken. „Wir haben kein großes Vermögen. Aber es geht uns gut, und die Frage war, was machen wir, wenn am Ende des Lebens noch was übrig ist?“, erzählt Dr. Ulrich Schneider. Er und seine Frau sind gut abgesichert, die Tochter ist erwachsen und hat ein eigenes Einkommen. „Da macht es doch Sinn, dass ich etwas abgebe und an ChildFund vererbe“, sagt er.

Elke Heyder sorgt dafür, dass Hilfe nicht zu spät kommt.

„Gute Freunde sind auch in schlechten Zeiten für dich da.“ Elke Heyder legt großen Wert darauf. Um andere kümmert sich die 69-jährige Pensionärin aus Überzeugung.

Elke Heyder sorgt dafür, dass Hilfe nicht zu spät kommt.

„Gute Freunde sind auch in schlechten Zeiten für dich da.“ Elke Heyder legt großen Wert darauf. Um andere kümmert sich die 69-jährige Pensionärin aus Überzeugung.

Von „Ruhestand“ kann bei ihr keine Rede sein. Ihre Tage sind ausgefüllt. An der Universität Göttingen besucht sie Seminare in Kunstgeschichte. Oft nimmt sie an Studienreisen teil. Als ein enger Freund 2008 in Kuba plötzlich erkrankte und schnell zurück nach Deutschland fliegen musste, gab ihr das zu denken. Seitdem unterstützt Elke Heyder die DRF Luftrettung. Die Rettungsflieger hat sie auch in ihrem Testament bedacht. „Menschen sollen sich im Notfall auf schnelle Hilfe verlassen können wie auf einen guten Freund.“

Sabine Steel verteidigt die Menschenrechte mit ihrem Testament

Sabine Steel steht seit vielen Jahren an der Seite von Amnesty International und bedachte schon 1990 die Organisation in ihrem Testament.

Sabine Steel verteidigt die Menschenrechte mit ihrem Testament

Sabine Steel steht seit vielen Jahren an der Seite von Amnesty International und bedachte schon 1990 die Organisation in ihrem Testament.

Die eigenen Erfahrungen der Nachkriegszeit haben Sabine Steel stark geprägt. Sie wuchs in direkter Nähe zum Konzentrationslager Sachsenhausen auf und wurde so schon als Kind mit den Gräueltaten der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert. Warum so viele Menschen nur das eigene Kriegsleid beklagten und kaum Mitleid für die Verfolgten und Ermordeten hatten, konnte sie nie verstehen.

Im Laufe ihres Lebens verfolgte sie viele Kriege, die ihr nahegingen – die Verteidigung der Menschenrechte wurde zu ihrer Herzenssache. Seit den 1980er Jahren engagiert sich Sabine Steel für Amnesty, schon 1990 hat sie die Menschenrechtsorganisation in ihrem Testament bedacht. „Ich möchte meiner Stimme damit langfristig Gewicht geben“, sagt sie. Denn sie ist sicher: „Menschenrechte sind immer relevant.“

Burton Kout gibt Kindern in Deutschland eine starke Stimme

Familie ist das Wichtigste im Leben. Davon ist Burton Kout überzeugt. Der heute 75-Jährige wuchs selbst in einer großen Familie auf, in der Kinder eine wichtige Rolle spielen und Zusammenhalt groß geschrieben wird.

Burton Kout gibt Kindern in Deutschland eine starke Stimme

Familie ist das Wichtigste im Leben. Davon ist Burton Kout überzeugt. Der heute 75-Jährige wuchs selbst in einer großen Familie auf, in der Kinder eine wichtige Rolle spielen und Zusammenhalt groß geschrieben wird.

Dies hat er nicht nur an seine eigenen vier Kinder weitergegeben. Seine Werte sollen, das ist sein Wunsch, auch in der Gesellschaft einen stärkeren Widerhall finden. Deshalb widmet Burton Kout einen Teil seines Erbes dem Deutschen Kinderhilfswerk. Sein Testament hat er schon jetzt verfasst. „Ich möchte meinen Kindern zeigen, dass Weitergeben zu einem sinnvoll gestalteten Leben gehört. Auch über den Tod hinaus.“

Peter Demmer setzt sich für die Schaffung einer menschenwürdigen Zukunft ein

Er hat viele Länder in Afrika bereist und weiß wie die Menschen dort leben. Herr Demmer kennt dadurch die schwierigen, fast ausweglosen Lebensumstände. Für ihn ist wichtig: Menschen in Armutsregionen brauchen Unterstützung, sie brauchen Hilfe zur Selbsthilfe.

Peter Demmer setzt sich für die Schaffung einer menschenwürdigen Zukunft ein

Er hat viele Länder in Afrika bereist und weiß wie die Menschen dort leben. Herr Demmer kennt dadurch die schwierigen, fast ausweglosen Lebensumstände. Für ihn ist wichtig: Menschen in Armutsregionen brauchen Unterstützung, sie brauchen Hilfe zur Selbsthilfe.

Seit 1990 kennt Herr Peter Demmer die Arbeit der DAHW Deutsche Lepra- und Tuber-kulose e. V. durch einen Entwicklungshilfeeinsatz in Westafrika. Hier war er auch bereits für eine andere Organisation tätig. Ihm liegt die Hilfe für Sierra Leone besonders am Herzen. Herr Demmer hatte die Idee, über das Leben hinaus ihm wichtige Anliegen auf den Weg zu bringen und die DAHW durch sein Erbe zu unterstützen. Er will dazu beitragen, dass Betroffene durch medizinische Behandlung und durch soziale Unterstützung wieder unabhängiger leben können und ihnen ermöglichen, dem Kreis aus Armut und Krankheit zu entkommen.

Doris und Klaus Stüben brennen für „Right Livelihood“

Ihnen macht es Hoffnung, dass es für die vielen Probleme auf dieser Welt Lösungen gibt, die nur darauf warten, umgesetzt und unterstützt zu werden. In der Right Livelihood Foundation finden sie ein Forum, das diesen Lösungsansätzen die Chance gibt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Doris und Klaus Stüben brennen für „Right Livelihood“

Ihnen macht es Hoffnung, dass es für die vielen Probleme auf dieser Welt Lösungen gibt, die nur darauf warten, umgesetzt und unterstützt zu werden. In der Right Livelihood Foundation finden sie ein Forum, das diesen Lösungsansätzen die Chance gibt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Doris und Klaus Stüben haben ihr Leben damit verbracht, die Ursachen vieler Probleme zu verstehen und zu deren Lösung beizutragen.

Ihnen ist klar, dass wir alle in demselben Boot sitzen. Es berührt sie zu erleben, wie sehr das Verlangen nach einer „Right Livelihood“ – der richtigen Lebensführung in Wahrheit, Ehrlichkeit und Respekt für diesen Planeten und dessen Bewohner – in so vielen Herzen brennt.

In ihrer unermüdlichen Arbeit für die Welt und in ihrer Authentizität im Miteinander und im Füreinander erleben Doris und Klaus Stüben dieses Brennen in der gesamten Right Livelihood Foundation. Daher haben sie sich entschieden, mit ihrem letzten Willen die Stiftung über ihren Tod hinaus mit ihrem gesamten Erbe zu unterstützen.

Mikaela Witt hat ein großes Herz für Tiere

Die Tierschützerin setzt sich auch aktiv für das Tierwohl ein.

Mikaela Witt hat ein großes Herz für Tiere

Die Tierschützerin setzt sich auch aktiv für das Tierwohl ein.

Sie adoptiert Hunde aus dem Tierheim, rettete auf eigene Faust vier Pferde aus schlimmster Haltung und spendet für den Tierschutz. Nach dem Tod soll ihr Vermögen vor allem VIER PFOTEN zukommen. Sie ist überzeugt, dass so ihre Herzensangelegenheit weiterlebt.

Elfriede und Gertraud Blätterbinder widmen sich dem Tierschutz

Sie verbindet mehr als der gleiche Nachname. Seit Kindertagen liegen den Schwestern Tiere sehr am Herzen. Von VIER PFOTEN erfuhren sie, dass es Tierleid gibt, von dem sie bis dahin nichts ahnten.

Elfriede und Gertraud Blätterbinder widmen sich dem Tierschutz

Sie verbindet mehr als der gleiche Nachname. Seit Kindertagen liegen den Schwestern Tiere sehr am Herzen. Von VIER PFOTEN erfuhren sie, dass es Tierleid gibt, von dem sie bis dahin nichts ahnten.

Großzügig unterstützen sie die Tierschutzorganisation schon seit Jahren. Und da sie selbst keine Kinder haben, werden sie auch ihren Nachlass dem Tierschutz widmen. „Wir sind froh darüber, unseren Nachlass in guten Händen zu wissen.“

Herbert Drossel hilft der Natur mit seinem Letzten Willen

Die Havel liebt er schon seit seiner Jugend

Herbert Drossel unterstützt mit seinem Testament den NABU

Herbert Drossel hilft der Natur mit seinem Letzten Willen

Die Havel liebt er schon seit seiner Jugend

Jeden Sommer verbrachte er viele Wochen mit Freunden auf dem Fluss und paddelte entlang der naturnahen Ufer – immer auf der Suche nach Seeadlern, Rotmilanen, Libellen und anderen seltenen Arten. „Mit meinem Testament möchte ich dem NABU bei der Renaturierung der Havel helfen. Der Fluss soll wieder so lebendig werden wie vor vielen Jahren in meiner Jugendzeit.“ Auf „seiner“ Drossel-Insel genießt er schon jetzt das Wachsen der künftigen Auenwälder.

Birgit und Bernd Fiedler engagieren sich im Kampf gegen Blutkrebs

In der Zeitung lasen sie von einem kleinen Mädchen, das an Blutkrebs erkrankt war. Die einzige Rettung: der richtige Stammzellspender.

Birgit und Bernd Fiedler engagieren sich im Kampf gegen Blutkrebs

In der Zeitung lasen sie von einem kleinen Mädchen, das an Blutkrebs erkrankt war. Die einzige Rettung: der richtige Stammzellspender.

Die Fiedlers zögerten nicht. Sie ließen sich bei der DKMS als Spender registrieren – für das Ehepaar aus Bad Eilsen eine Herzenssache und der Anfang ihres Engagements gegen den Blutkrebs. „Ich durfte bereits über 60 Jahre lang mein Leben mit Erfahrungen und Erlebnissen füllen“, erklärt Bernd Fiedler. „Es ist unfair, wenn anderen dieses Recht verwehrt bleibt.“ Auch mit ihrem letzten Willen unterstützen die Fiedlers deshalb die DKMS. „Damit auch Blutkrebspatienten wieder ein Leben vor sich haben. So wie es sein sollte.“

Werner Heidemann hilft, Schlaganfälle zu verhindern.

Ein selbstbestimmtes Leben führen, das ist Werner Heidemann wichtig. Der 89-Jährige weiß, was er will. Auch über sein Lebensende hinaus.

Werner Heidemann hilft, Schlaganfälle zu verhindern.

Ein selbstbestimmtes Leben führen, das ist Werner Heidemann wichtig. Der 89-Jährige weiß, was er will. Auch über sein Lebensende hinaus.

„Ich habe mir vieles hart erarbeiten müssen. Deshalb möchte ich selbst entscheiden, was mit meinem Geld passiert. Und ich möchte Gutes tun.“ Für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe engagiert sich Werner Heidemann, seit er seinen Vater in Folge eines Schlaganfalls verlor. Als später seine Frau an Krebs verstarb, entschied er: „Mein Erbe soll Einsatz in Wissenschaft und Forschung finden. Menschen sollen gar nicht erst krank werden.“

Julia Latscha engagiert sich für beste Bildungschancen für Kinder und Jugendliche

Ihr starkes Gerechtigkeitsbewusstsein ist der Motor für ihr Engagement für eine bessere Bildung in Deutschland. Mit der Stiftung Bildung fördert die zweifache Mutter mehr Vielfalt und Chancengerechtigkeit in Schulen und Kindergärten.

Julia Latscha engagiert sich für beste Bildungschancen für Kinder und Jugendliche

Ihr starkes Gerechtigkeitsbewusstsein ist der Motor für ihr Engagement für eine bessere Bildung in Deutschland. Mit der Stiftung Bildung fördert die zweifache Mutter mehr Vielfalt und Chancengerechtigkeit in Schulen und Kindergärten.

Vielfalt zu begrüßen und in ihr etwas positiv Herausforderndes zu sehen, lernte Julia Latscha nach der Geburt ihres ersten Kindes. Aufgrund eines ärztlichen Fehlers kam ihre Tochter mit einer Behinderung auf die Welt. Dieses Erlebnis und die Erfahrung, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft die gleichen Rechte und Chancen haben müssen, motivieren sie jeden Tag aufs Neue, sich für eine gerechte, vielfältige und inklusive Gesellschaft einzusetzen. Lange kämpfte die Physiotherapeutin und Philosophin allein für Vielfalt, Inklusion und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten eines jeden Kindes in Kindergärten und Klassenzimmern. Bis sie erkannte: Zusammen lässt sich mehr erreichen. Sie ist eine der Gründerinnen der spendenfinanzierten Stiftung Bildung, die sie auch in ihrem Testament bedenkt. „So unterstütze ich nachhaltig eine chancengerechte und vielfältige Bildung bundesweit.“

Dolly Dallach wendet Leben zum Besseren. Grundlegend und dauerhaft.

Die Testamentsspende ist eine wunderbare Möglichkeit, das Leben von Menschen mit Behinderungen grundlegend und dauerhaft zum Besseren zu wenden. Dolly Dallach, Zahnärztin

Dolly Dallach wendet Leben zum Besseren. Grundlegend und dauerhaft.

Die Testamentsspende ist eine wunderbare Möglichkeit, das Leben von Menschen mit Behinderungen grundlegend und dauerhaft zum Besseren zu wenden. Dolly Dallach, Zahnärztin

„Vor einigen Jahren habe ich an den CBM-Projektreisen nach Kenia und Uganda teilgenommen und erlebt, mit welch` großer Einsatzfreude und Kreativität die CBM-Mitarbeiter Menschen mit Behinderungen helfen, damit deren Leben sich grundlegend zum Besseren wendet. Unter anderem ist auch eine Testamentsspende eine wunderbare Möglichkeit, diese wichtige Arbeit hilfreich zu unterstützen.“

Hannelore Kosak fördert mit ihrem Nachlass das Recht auf Gesundheit

Die pensionierte Beamtin ist gerne und weit gereist – 64 Länder hat sie im Laufe ihres Lebens besucht.

Hannelore Kosak fördert mit ihrem Nachlass das Recht auf Gesundheit

Die pensionierte Beamtin ist gerne und weit gereist – 64 Länder hat sie im Laufe ihres Lebens besucht.

In Haiti und Indien traf sie auch Menschen, für die der Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung alles andere als selbstverständlich ist. Als sie selbst schwer erkrankte, entschied sie sich, action medeor als Haupterben in ihrem Testament zu bedenken. In vielen persönlichen Gesprächen sprach sie offen über ihre Wünsche, bevor sie 2013 mit 68 Jahren starb: Für möglichst viele Menschen sollte das Recht auf Gesundheit Wirklichkeit werden. Das war ihr Letzter Wille. Ihr Erbe hilft dabei nun ganz konkret.

Rita van Loock sorgt dafür, dass Kinder mit Behinderung eine Prothese bekommen

Die weit gereiste Rita van Loock setzt sich vor allem für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Entwicklungsländern ein. Aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen hat sie die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International in ihrem Testament bedacht.

Handicap International Testamentsspenderin Rita van Loock

Rita van Loock sorgt dafür, dass Kinder mit Behinderung eine Prothese bekommen

Die weit gereiste Rita van Loock setzt sich vor allem für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Entwicklungsländern ein. Aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen hat sie die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International in ihrem Testament bedacht.

„Auf meinen Reisen nach Asien sah ich nicht nur die faszinierenden Tempel in Angkor Wat, sondern auch die so genannten Killing Fields samt Landminen in Kambodscha, die mich zutiefst erschüttert haben. Ich sah auch Gruppen junger Menschen, denen Beine oder Arme amputiert worden waren und die mit Straßenmusik Ihren Lebensunterhalt bestritten. Die Dringlichkeit von Spenden war mir klar, denn wenige Dollar in einer Sammelbüchse schaffen keine nachhaltigen Veränderungen. Ich bin überzeugt: Handicap International hilft effektiv und langfristig durch Prothesen, die vor Ort aus lokal verfügbaren Materialien hergestellt werden, und ermöglicht vielen Kindern und Jugendlichen mit Behinderung Mobilität, Schulbildung und Chancen im Berufsleben. Deshalb habe ich mich entschlossen, Handicap International in meinem Testament zu bedenken. Ich hoffe, dass damit vielen benachteiligten Menschen auf ihrem Weg in eine bessere, selbstständige Zukunft geholfen werden kann.“ Rita van Loock

Heike von Lützau-Hohlbein hat das Vergessen in der Familie erlebt

Mutter, Tante und Schwiegermutter erkrankten an Demenz. Anlass für die Wahlmünchenerin, sich aktiv in der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu engagieren.

Heike von Lützau-Hohlbein hat das Vergessen in der Familie erlebt

Mutter, Tante und Schwiegermutter erkrankten an Demenz. Anlass für die Wahlmünchenerin, sich aktiv in der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu engagieren.

Seit 25 Jahren ist sie für ihr Ehrenamt viel unterwegs. Damit die Selbsthilfeorganisation langfristig finanziell unabhängig arbeiten kann, gründete Heike von Lützau-Hohlbein die Deutsche Alzheimer Stiftung. „Ich wollte einen Anfang machen und andere Unterstützer motivieren“, sagt sie. Mit Erfolg. Viele Menschen haben seither die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in ihrem Testament bedacht.

Irene Masch-Modrow sorgt dafür, dass Herzen stark bleiben

Erst verlor sie ihren Vater, später auch ihren Mann überraschend. Der plötzliche Herztod riss beide unerwartet aus dem Leben. Etwa 200.000 Menschen in Deutschland trifft es jedes Jahr. Bekannt ist über den sogenannten Sekundentod aber viel zu wenig.

Irene Masch-Modrow sorgt dafür, dass Herzen stark bleiben

Erst verlor sie ihren Vater, später auch ihren Mann überraschend. Der plötzliche Herztod riss beide unerwartet aus dem Leben. Etwa 200.000 Menschen in Deutschland trifft es jedes Jahr. Bekannt ist über den sogenannten Sekundentod aber viel zu wenig.

Für Irene Masch-Modrow war das der Anlass, ihr Vermögen der Deutschen Herzstiftung zu hinterlassen. Sie wollte die Erforschung des plötzlichen Herzstillstands fördern. Über ihren Tod hinaus hilft sie damit, Leben zu retten.

Hubertus Knabe hat eine weitreichende Entscheidung getroffen – Aus Liebe zum Leben

Hubertus Knabe haben die Johanniter mit ihrem Einsatz für Menschen in Not beeindruckt. Deshalb werden sie einmal sein Haus erben. Damit die Hilfe von Mensch zu Mensch weitergeht.

Hubertus Knabe hilft Not leidenden Menschen mit seinem Testament

Hubertus Knabe hat eine weitreichende Entscheidung getroffen – Aus Liebe zum Leben

Hubertus Knabe haben die Johanniter mit ihrem Einsatz für Menschen in Not beeindruckt. Deshalb werden sie einmal sein Haus erben. Damit die Hilfe von Mensch zu Mensch weitergeht.

Dass wir einander beistehen, ist für Hubertus Knabe Ausdruck tiefster Menschlichkeit. Dass die Johanniter Not leidenden Menschen helfen, ohne Ansehen von Herkunft, Religion, Geschlecht oder anderen persönlichen Merkmalen, das ist für Hubertus Knabe gelebte Nächstenliebe. Dieses Engagement will er auch über seinen Tod hinaus fördern.
Das Erbe dürfen die Johanniter dereinst genau da einsetzen, wo es am dringendsten gebraucht wird.

Dr. Günther Vock sorgte zeitlebens für den Naturschutz

Als Naturwissenschaftler war es Dr. Günther Vock gewohnt, kritische Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu ergründen. Kraft und Inspiration dafür fand er in der Natur, der er stets mit Respekt und Fürsorge begegnete. Er war sicher: „Wir brauchen die Natur, und die Natur braucht uns.“

Dr. Günther Vock sorgte zeitlebens für den Naturschutz

Als Naturwissenschaftler war es Dr. Günther Vock gewohnt, kritische Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu ergründen. Kraft und Inspiration dafür fand er in der Natur, der er stets mit Respekt und Fürsorge begegnete. Er war sicher: „Wir brauchen die Natur, und die Natur braucht uns.“

Seine Überzeugung lebte Dr. Günther Vock in Taten: Zeitlebens unterstützte er den Umwelt- und Naturschutz als Spender und Förderer. Seinen Kindern vermittelte er Werte wie Achtsamkeit, Sparsamkeit und Verantwortung. Und auch am Ende seines Lebens beantwortete er die Frage „Was bleibt?“ mit einem großzügigen Geschenk: Seine Ersparnisse ließ er unter anderem der Deutschen Umwelthilfe zukommen, die mit ihrer Arbeit seine Werte für die folgenden Generationen weiterleben lässt: „Damit tue ich heute das Beste für meine Kinder und Enkel“.

 

 

Barbara C. hat die Freude des Empfangens in die Freude des Gebens verwandelt

Mit ihrer Testamentsspende möchte Barbara C. aus Esslingen etwas von der Hilfe und Freude zurückgeben, die ihre Familie nach dem 2. Weltkrieg durch CARE erfuhr. In den 60er Jahren reiste sie in die USA und konnte die Menschen kennenlernen, von denen sie einst „ihre CARE-Pakete“ erhielt.

Barbara C. hat die Freude des Empfangens in die Freude des Gebens verwandelt

Mit ihrer Testamentsspende möchte Barbara C. aus Esslingen etwas von der Hilfe und Freude zurückgeben, die ihre Familie nach dem 2. Weltkrieg durch CARE erfuhr. In den 60er Jahren reiste sie in die USA und konnte die Menschen kennenlernen, von denen sie einst „ihre CARE-Pakete“ erhielt.

„CARE – ein Name, der unvergessliche Erinnerungen in mir weckt! Großzügige Menschen aus den USA schenkten uns nach Kriegsende mit ihren CARE-Paketen viel Freude. Noch heute habe ich den Duft von echtem Kaffee und guter Seife in der Nase und den Geschmack von Pfefferminzbonbons auf der Zunge. Diese unglaubliche Aktion der Mitmenschlichkeit für uns Deutsche wirkt bis heute in mir nach; dankbar denke ich daran zurück.

Weil ich die wichtigen Aufgaben von CARE auch zukünftig fördern möchte, habe ich CARE in meinem Testament bedacht.

So schließt sich der Kreis: Aus dem kleinen Kind, das nach dem Krieg jedes CARE-Paket freudig hüpfend begrüßte, wurde eine alte Frau, die glücklich ist, die Freude des Empfangens in die Freude des Gebens verwandeln zu können.“