Ausstellung Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“ in der Bezirksregierung Münster eröffnet.

Vernissage mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson – Ausstellung mit Fotografien von Bettina Flitner

Münster, 23.02.2018 – Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Mit der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“, die gestern abend in Anwesenheit von Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson in der Bezirksregierung Münster eröffnet wurde, möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zum Nachdenken über die Frage „Was bleibt?“ bewegen.

Die Initiative hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Hausherrin und Regierungspräsidentin Dorothee Feller: „Ich freue mich, dass wir diese inspirierende Ausstellung in der Bezirksregierung beherbergen können. Sie ist eine persönliche und berührende Darstellung der ‚Sinnfrage‘, und wie man über den Tod hinaus für die Gesellschaft Gutes bewirken kann.“
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson: „Ich freue mich, dass diese Ausstellung den hoffentlich zahlreichen Besucherinnen und Besuchern zeigt, wie sie mit ihrem Erbe Sozial-, Kultur- oder Umweltprojekte fördern können. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Das wird hier sehr anschaulich verdeutlicht.“
Mit der Ausstellung möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ einen öffentlichen Dialog anregen und Berührungsängste abbauen. Denn die Frage nach dem, was einmal bleiben soll, ist aktueller denn je.

3,1 Billionen Euro werden in Deutschland bis 2024 weitergegeben, rechnet das Deutsche Institut für Altersvorsorge in einer aktuellen Studie. Gleichzeitig wächst die Zahl der Alleinstehenden und Kinderlosen. „Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, zur Ausstellungseröffnung. „Immer mehr wollen mit ihrem Erbe auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, sie wollen Bleibendes schaffen, die eigenen Werte und Anliegen auch über den Tod hinaus wirken lassen.“ Diesen Trend belegt auch die GfK-Studie „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“: Bereits jeder Zehnte der über 60-Jährigen kann sich vorstellen, einen Teil seines Nachlasses auch einem guten Zweck zukommen zu lassen, bei den Kinderlosen sogar jeder Dritte. Aus diesem Grund haben sich 23 gemeinnützige Organisationen zur Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, potenzielle Erblasser zu informieren und sie bei der Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments zu unterstützen. Mit einem Testament die eigenen Werte weiterleben lassen, das ist letztendlich auch eine Antwort auf die Frage „Was bleibt?“.

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ ist bis zum 23. März 2018 in der Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3, 48143 Münster zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden.

Das Buch sowie das Hörbuch zur Ausstellung mit allen Fotografien und den ausführlichen Gedanken aller elf Persönlichkeiten sind im Buchhandel erhältlich.Ausführliche Informationen, Bildmaterial, die Filme sowie Auszüge aus allen Gesprächen unter www.mein-erbe-tut-gutes.de

Fotos zum Download: https://www.dropbox.com/sh/3hzssogpl294uqr/AABm4MDMK5oWF47ECIjdoT9qa?dl=0
© Initiative „Mein Erbe tut Gutes“/ Till Leckebusch

Pressekontakt: Corinna Dietrich
Telefon: (030) 29 77 24-34
E-Mail: presse@mein-erbe-tut-gutes.de
Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”
Oranienstraße 185
10999 Berlin

Ausstellung Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“ in der Bezirksregierung Münster eröffnet. Ausstellung Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“ in der Bezirksregierung Münster eröffnet.
v.l. Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson und Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes", eröffneten die Fotoausstellung
© Initiative „Mein Erbe tut Gutes“/ Till Leckebusch
Ausstellung Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“ in der Bezirksregierung Münster eröffnet. Ausstellung Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage „Was bleibt?“ in der Bezirksregierung Münster eröffnet.
© Initiative „Mein Erbe tut Gutes“/ Till Leckebusch
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© Initiative „Mein Erbe tut Gutes“/ Till Leckebusch
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