Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet.

Vernissage mit Ministerpräsident Dietmar Woidke und Friede Springer – Ausstellung mit Fotografien von Bettina Flitner

Potsdam, 14. Juni 2018 – Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Mit der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“, die gestern Abend in Anwesenheit von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Pfarrer Matthias Mieke in der St. Nikolaikirche eröffnet wurde, möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zum Nachdenken über die Frage „Was bleibt?“ bewegen. Die Initiative hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Das Projekt greift ein Thema auf, das man geneigt ist zu verdrängen: Die Frage nach dem Tod, nach dem Danach, vielleicht nach dem Vermächtnis. Ich bin deshalb sehr dankbar für diese Arbeit, die hier geleistet wurde. Es wurden sehr prominente Zeitgenossen überzeugt, sich dem Thema öffentlich zu stellen. Sie gaben und geben damit auch für viele Menschen einen Anstoß, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen, auch das offene Gespräch im Familien- und Freundeskreis zu suchen. Ich weiß um die vielen Brandenburgerinnen und Brandenburger, die sich bis in höchste Alter engagieren – in Sportvereinen, in der Krankenpflege oder als Omas und Opas auf Zeit – und die sich fragen, wer macht das, wenn ich nicht mehr bin? Wer wünschte sich nicht, sein Anliegen für die Ewigkeit fortzuschreiben, vielleicht sogar mit Geld? Auch mit der Unterstützung von Stiftungen ist dies möglich. Auch kleine Beträge können helfen. Das Anliegen der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ ist ungemein wertvoll und hat meine volle Unterstützung.“

Pfarrer Matthias Mieke: „Die Fragen „Was ist? und „Was bleibt?“ gehören mit den je eigenen Antworten zu den wichtigsten im Leben einer und eines jeden von uns. Ich freue mich, dass wir uns in dieser Ausstellung in der St. Nikolaikirche anregen lassen können von den Überlegungen derer, die hier zu Worte kommen und deren Portraits uns so eindrucksvoll  vor Augen sind. Das alles in diesem Haus Gottes, das schon architektonisch deutlich macht, dass diese Fragen seit Generationen für viele Menschen verbunden sind mit dem, woran sie glauben und was sie hoffen und so vielen biblischen Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben.“

Mit der Ausstellung möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ einen öffentlichen Dialog anregen und Berüh-rungsängste abbauen. Denn die Frage nach dem, was einmal bleiben soll, ist aktueller denn je. 3,1 Billionen Euro werden in Deutschland bis 2024 weitergegeben, rechnet das Deutsche Institut für Altersvorsorge in einer aktuellen Studie. Gleichzeitig wächst die Zahl der Alleinstehenden und Kinderlosen.

„Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, zur Ausstellungseröffnung. „Immer mehr wollen mit ihrem Erbe auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, sie wollen Bleibendes schaffen, die eigenen Werte und Anliegen auch über den Tod hinaus wirken lassen.“ Diesen Trend belegt auch die GfK-Studie „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“: Bereits jeder Zehnte der über 60-Jährigen kann sich vorstellen, einen Teil seines Nachlasses auch einem guten Zweck zukommen zu lassen, bei den Kinderlosen sogar jeder Dritte.

Aus diesem Grund haben sich 23 gemeinnützige Organisationen zur Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, potenzielle Erblasser zu informieren und sie bei der Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments zu unterstützen. Mit einem Testament die eigenen Werte weiterleben lassen, das ist letztendlich auch eine Antwort auf die Frage „Was bleibt?“.

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ ist bis zum 15. Juli 2018 der St. Nikolaikirche Potsdam zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Samstag 10:00 bis 21:00 Uhr sowie Sonntag 11:30 bis 21:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden.

Das Buch sowie das Hörbuch zur Ausstellung mit allen Fotografien und den ausführlichen Gedanken aller elf Persönlichkeiten sind im Buchhandel erhältlich.

Pressefoto:  © Andreas Kämper/Initiative „Mein Erbe tut Gutes“)

Ausführliche Informationen, Bildmaterial, die Filme sowie Auszüge aus allen Gesprächen unter www.mein-erbe-tut-gutes.de

Pressekontakt: Heidi Weschke | Telefon: (030) 29 77 24 34  |  E-Mail: presse@mein-erbe-tut-gutes.de

Initiative “Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”, Oranienstraße 185, 10999 Berlin

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die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“

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Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet. Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet.
Vernissage der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“, St. Nikolaikirche, 13. Juni 2018; v. l. n. r. Friede Springer, Dietmar Woidke, Ministerpräsident Land Brandenburg, Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ und Pfarrer Matthias Mieke.
© Andreas Kämper/Initiative „Mein Erbe tut Gutes“
Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet. Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet.
© Andreas Kämper/Initiative „Mein Erbe tut Gutes“
Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet. Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet.
© Andreas Kämper/Initiative „Mein Erbe tut Gutes“
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© Andreas Kämper/Initiative „Mein Erbe tut Gutes“
Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet. Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'“ in der St. Nikolaikirche in Potsdam eröffnet.
© Andreas Kämper/Initiative „Mein Erbe tut Gutes“
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