Wir gratulieren Reinhold Messner zum 75. Geburtstag

Der Ausnahmebergsteiger Reinhold Messner ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ Einblicke in ihre Gedankenwelt geben.

Wir gratulieren Reinhold Messner zum 75. Geburtstag

Der Ausnahmebergsteiger Reinhold Messner ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ Einblicke in ihre Gedankenwelt geben.

Am 17. September blickt Reinhold Messner auf 75 bewegte Lebensjahre zurück. Im Gespräch mit Bettina Flitner sagte er: „Die wichtigste Form in der jemand bleibt, ist zweifellos die Erinnerung im Gedächtnis anderer. Solang man erinnert wird, bleibt in den Köpfen anderer Menschen irgendwas erhalten, aber nicht ewig.“ Der Höhenbergsteiger glaubt, dass sich Viele nicht bewusst sind, dass sie sich von Geburt an immer mehr dem Tod annähern. „Wenn ich weiß, dass ich ein Sterbender bin, kann ich viel intensiver leben“, berichtete er in einem seiner Museen. Das Museumsprojekt von Reinhold Messner ist in den italienischen Provinzen Südtirol und Belluno entstanden. Sechs verschiedene Standorte bilden dabei ein Bergmuseum.

Reinhold Messner wurde 1944 in Brixen in Südtirol geboren und gehört zu den bekanntesten Bergsteigern der Welt. Als Erster erreichte er den Gipfel des Mount Everest ohne Sauerstoffgerät und bestieg alle 14 Achttausender. Zudem machte er sich als Buchautor, Politiker, Bergbauer und Museumsentwickler einen Namen.

Er ist eine der elf Persönlichkeiten, die die Fotografin Bettina Flitner im Sommer 2014 im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ zur Frage „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ gesprochen und porträtiert hat. Entstanden sind berührende Triptychen und intensive Kurzfilme aus den Gesprächen.

Termin für die letzte Ausstellung in 2019:
Rathaus Würzburg
30. September bis 24. Oktober 2019
Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg
Geöffnet ist Montag bis Donnerstag  von 10 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 13 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Die Initiative feiert Geburtstag!

Am 13. September ist der Internationale Tag des Testaments. Ein großer Tag für die Initiative, denn sie begeht ihren sechsten Jahrestag.

Die Initiative feiert Geburtstag!

Am 13. September ist der Internationale Tag des Testaments. Ein großer Tag für die Initiative, denn sie begeht ihren sechsten Jahrestag.

Vor sechs Jahren, zum Internationalen Tag des Testaments am 13. September 2013, gründeten fünf gemeinnützige Organisationen die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.  Inzwischen ist die Initiative auf 22 Organisationen angewachsen und eine anerkannte Expertin in allen Belangen rund ums gemeinnützige Vererben.

„In den fünf Jahren unseres Bestehens haben wir festgestellt, dass es einen großen Bedarf und ein wachsendes Interesse am Thema ‚Gemeinnützig vererben‘ gibt“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative. „Wir haben unzählige von Gesprächen geführt mit Menschen, die etwas Bleibendes schaffen wollen, aber nicht wissen wie. In dem Wunsch, etwas von dem weiterzugeben, was einem zeitlebens wichtig war, liegt ein großes Potenzial für unsere Gesellschaft. Das muss zum Wohle aller besser ausgeschöpft werden.“

In Deutschland ist die Initiative einzigartig in ihrer Art und vielgefragte Ansprechpartnerin für eine breite Öffentlichkeit. Sie bietet potentiellen Erblassern grundlegende Orientierung und konkrete Tipps zur Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments sowie Kontakte zu gemeinnützigen Organisationen und Anwälten. Dies beispielsweise über die Webseite, das Servicetelefon, die Broschüre oder per E-Mail. Abertausende Menschen sahen die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ an bisher mehr als 20 Orten Deutschlands, trafen die Initiative auf verschiedenen Messen des Landes oder besuchten ihre Vorträge oder die der Mitgliedsorganisationen.

In den letzten sechs Jahren entwickelte die Initiative stets neue Informationsformate. So startete Anfang des Jahres 2018 das Online-Magazin „Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt“. Hier dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“. Prinzip Apfelbaum liefert spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps und Ratschläge.

Auch für die Presse ist die Initiative eine wichtige Quelle zum gesellschaftlich immer wichtiger werdenden Thema „Gemeinnütziges Vererben“, wie die zahlreichen Artikel, Radio und TV-Beiträge der letzten Jahre zeigen.

Trotz oder gerade aufgrund der vielen Erfolge wird die Initiative auch in den nächsten Jahren umtriebig bleiben, ihr Informations- und Serviceangebot ausbauen und ihr Anliegen weiter in eine breite Öffentlichkeit tragen.

Ausstellung in der St. Nicolai Kirche in Lüneburg eröffnet!

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 21. August unter großem Besucherandrag in Anwesenheit des Bürgermeisters Eduard Kolle in Lüneburg eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. September in der St. Nicolai Kirche zu sehen.

Lueneburg

Ausstellung in der St. Nicolai Kirche in Lüneburg eröffnet!

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 21. August unter großem Besucherandrag in Anwesenheit des Bürgermeisters Eduard Kolle in Lüneburg eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. September in der St. Nicolai Kirche zu sehen.

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Mit der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zum Nachdenken über die Frage „Was bleibt?“ bewegen. Die Initiative hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Bürgermeister Eduard Kolle: „,Das Prinzip Apfelbaum‘ spricht ein Thema an, das nachdenklich stimmt: den Tod. Das ist aber gut so, denn genau um das Nachdenken geht es ja – um das Denken an das Danach. Ich sehe, dass die Initiative ,Mein Erbe tut Gutes‘ einen Weg aufzeigt, wie sich Eigentum und Verantwortungsgefühl konstruktiv und über das eigene Leben hinaus ineinander verschränken lassen, sodass diese Ressourcen Menschen, Tieren oder der Umwelt zugutekommen. Denn was auch immer von mir bleibt – das Leben bleibt in jedem Fall, wie der Apfelbaum treffend zeigt.“

Mit der Ausstellung möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ einen öffentlichen Dialog anregen und Berührungsängste abbauen. Denn die Frage nach dem, was einmal bleiben soll, ist aktueller denn je. „Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, zur Ausstellungseröffnung. „Immer mehr wollen mit ihrem Erbe auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, sie wollen Bleibendes schaffen, die eigenen Werte und Anliegen auch über den Tod hinaus wirken lassen.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 24.09.2019 in der St. Nicolai Kirche, Lüner Straße 15, 21335 Lüneburg zu sehen.
Geöffnet ist Montag bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie sonntags von 12:00 bis 15:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei, Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden.

Das Buch sowie das Hörbuch zur Ausstellung mit allen Fotografien und den ausführlichen Gedanken aller elf Persönlichkeiten sind vor Ort in St. Nicolai sowie im Buchhandel erhältlich.

„Wo und Was ist Heimat?" – Neue Magazin-Ausgabe ist online

Ein Ort. Ein Geruch. Familie und Freunde. Das Paradies der Erinnerung. Ein gutes Gefühl. – Heimat hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung, prägt uns aber alle.

Prinzip Apfelbaum

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Heimat ist das, woher wir kommen. Und das, wohin wir wollen. Über das Pflegen und Bewahren. Über das Verlassen und Wiederfinden. Über Wurzeln, Familie und Prägendes. Wir wollen Heimat wieder Raum geben – in  der neuesten Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins „Prinzip Apfelbaum“.

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Weitere spannende Beiträge finden Sie jetzt in der neuen Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins „Das Prinzip Apfelbaum“.

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