»So fehlkonstruiert wir Menschen sind, wir haben aber auch die Gabe, zu reflektieren« [G. Grass]

Am 13. April jährte sich der Todestag von Günter Grass zum sechsten Mal. Der Literaturnobelpreisträger ist im Alter von 87 Jahren in Lübeck gestorben. In einem der letzten persönlichen Gespräche hatte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ die Ehre, die Gedanken von Grass zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ zu erfahren und aufzuzeichnen. Die Fotografin Bettina Flitner porträtierte ihn dabei und erschuf daraus ein berührendes Triptychon.

»So fehlkonstruiert wir Menschen sind, wir haben aber auch die Gabe, zu reflektieren« [G. Grass]

Am 13. April jährte sich der Todestag von Günter Grass zum sechsten Mal. Der Literaturnobelpreisträger ist im Alter von 87 Jahren in Lübeck gestorben. In einem der letzten persönlichen Gespräche hatte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ die Ehre, die Gedanken von Grass zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ zu erfahren und aufzuzeichnen. Die Fotografin Bettina Flitner porträtierte ihn dabei und erschuf daraus ein berührendes Triptychon.

So fehlkonstruiert wir Menschen sind, wir haben aber auch die Gabe, zu reflektieren, über unsere Fehler nachzudenken, Lektionen, die uns die Geschichte erteilt hat – wie mir in sehr jungen Jahren – zu begreifen und daraus Konsequenzen ziehen. Das heißt, von den Rechten des Demokraten Gebrauch zu machen. Den Mund aufmachen, mitreden, nicht schweigend erdulden, nicht zulassen, dass der Bürger zum bloßen Konsumenten verkürzt wird. Das sind die Dinge, die ich versucht habe in meinen Büchern zu erzählen, aber auch in Reden und Essays weiterzureichen“, so Günter Grass im Gespräch mit Bettina Flitner, woraus ein feinfühliger, intensiver Audiobeitrag sowie ein Kurzfilm entstanden ist.

Neben Grass hat Bettina Flitner noch zehn weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten, Texte auf Audioguides sowie Kurzfilme sind als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‚“ zu sehen.  Sobald es Corona-bedingt wieder möglich ist, wird auch die Ausstellung erneut durch Deutschland touren.

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe ist online

In der 15. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins dreht sich alles um das Thema MUT. Hinsehen, sich verantwortlich fühlen. Eintreten für andere und für das eigene Leben. Das erfordert Mut, Selbstvertrauen. Dazu möchten wir Sie mit den Beiträgen in der neuen Ausgabe ermutigen. Denn oft braucht man am Anfang Mut, um am Ende glücklich zu werden.

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe ist online

In der 15. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins dreht sich alles um das Thema MUT. Hinsehen, sich verantwortlich fühlen. Eintreten für andere und für das eigene Leben. Das erfordert Mut, Selbstvertrauen. Dazu möchten wir Sie mit den Beiträgen in der neuen Ausgabe ermutigen. Denn oft braucht man am Anfang Mut, um am Ende glücklich zu werden.

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. Die Gedanken Demokrits gelten auch heute noch. Denn fragt man Menschen im Angesicht des Todes, was sie am meisten bedauern, steht für viele an erster Stelle: Mehr Mut! Mut, um nach eigenen Vorstellungen zu leben, sich selbst zu vertrauen, aufzustehen, einzuschreiten, neue Wege zu gehen. Die gute Nachricht: Wir alle können mutig sein. Und noch besser: Mut ist eine gesellschaftliche Kraft, die sich wie ein Dominoeffekt verteilt. Lassen Sie sich anregen zu neuen, mutigen Perspektiven.

Und so kommen in dieser Ausgabe unter anderem Menschen zur Sprache, die sich auch im Alter mit Mut in die erste Reihe stellen, wenn in Deutschland gegen Rassismus und Antisemitismus demonstiert wird. Oder auch der Stanford-Psychologe Philip Zimbardo, der sein Leben lang das Böse im Menschen erforschte – und dabei Formeln für das Gute entdeckt hat und heute überzeugt ist: Jeder kann ein Held sein und lernen, das Richtige zu tun. Außerdem zeigen wir, wie ein Brief an uns selbst, mit einem Rat ans jüngere Ich dabei helfen kann, eine Veränderung anzustoßen. Denn oft fehlt nur der Mut, um aus alten Gewohnheiten herauszutreten.

Zudem verraten wir Ihnen in unserer Ratgeber-Rubrik, wie Sie im Ruhestand ein neues Leben finden und auch im höheren Alter noch etwas Neues lernen können. Mit Mut schreiten wir gemeinsam voran und zeigen außerdem, warum es keine Frage von Alter, Geschlecht oder Muskelkraft ist, sich für andere einzusetzen  – Alles in der neue, kostenlose Ausgabe unseres Online-Magazins Prinzip Apfelbaum.

»Die Welt ist nicht so übel, man muß sie nur zu nehmen wissen.« [H. C. Andersen]

Er verfasste zahlreiche Märchen, die bis heute bei Groß und Klein beliebt sind: „Das hässliche junge Entlein", „Die Prinzessin auf der Erbse" oder auch „Die kleine Meerjungfrau". Diese und viele weitere Werke machten Hans Christian Andersen zu einem der berühmtesten und beliebtesten Märchenerzähler weltweit.

»Die Welt ist nicht so übel, man muß sie nur zu nehmen wissen.« [H. C. Andersen]

Er verfasste zahlreiche Märchen, die bis heute bei Groß und Klein beliebt sind: „Das hässliche junge Entlein", „Die Prinzessin auf der Erbse" oder auch „Die kleine Meerjungfrau". Diese und viele weitere Werke machten Hans Christian Andersen zu einem der berühmtesten und beliebtesten Märchenerzähler weltweit.

Über 160 Märchen schrieb der Däne Hans Christian Andersen (1805-1875), zunächst für Kinder, später auch für Erwachsene. Seine Werke wurden in über 80 Sprachen übersetzt und er prägte die weltweite Kinderliteratur wie kaum ein anderer. Bis heute wird jedes Jahr am 2. April, dem Geburtstag des Geschichtenerzählers, der internationale Kinderbuchtag gefeiert.
Andersen selbst hatte einen eher schwierigen Start ins Leben. – Er wuchs in großer Armut auf, war ein Außenseiter, verlor früh seinen Vater und ging mit 14 allein von zuhause weg. Dennoch wohnt seinen Märchen so viel Herzenskraft und Zuversicht inne.
Anlässlich seines Geburtstags fragen wir abseits von Märchen, Magie und Kitsch, wie Menschen selbst unter widrigen Umständen ihren Lebensmut bewahren können: Woher können wir Zuversicht gewinnen und zuversichtlich bleiben auch angesichts von Krisen, Unsicherheit, Ängsten oder Sorgen? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in unserem kostenlosen Online-Magazin Prinzip Apfelbaum auf den Grund. Hier geht’s zum Artikel „Die Kraft der Zuversicht“.

20. März: Tag des Glücks

„Das Glück ist keine Dauerwurst, von der man täglich eine Scheibe herunterschneiden kann", soll Erich Kästner mal gesagt haben. Und weil dem so ist, ist das Glück auch so wertvoll. – Doch, was macht uns Menschen eigentlich glücklich? – Und ist Glück in solch turbulenten Zeiten wie diesen überhaupt möglich?

20. März: Tag des Glücks

„Das Glück ist keine Dauerwurst, von der man täglich eine Scheibe herunterschneiden kann", soll Erich Kästner mal gesagt haben. Und weil dem so ist, ist das Glück auch so wertvoll. – Doch, was macht uns Menschen eigentlich glücklich? – Und ist Glück in solch turbulenten Zeiten wie diesen überhaupt möglich?

Am 20. März ist Tag des Glücks oder auch Weltglückstag. Der Duden definiert Glück auch als „Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung“. In Zeiten der alles überschattenden Corona-Pandemie, scheint solch ein Gefühlszustand zunächst eher fern. Doch: Auch in solch turbulenten Zeiten können wir im Alltag kleine Glücks-Momente und positive Emotionen erleben. –Indem wir zum Beispiel stärker auf Kleinigkeiten achten, über die wir uns freuen können:  Die wärmende Frühlingssonne, Kaffeeduft am Morgen, ein leckeres selbst gekochtes Essen, eine Nachricht von den Enkeln, der Anrufe einer alten Freundin oder auch die Ruhe, beim Lesen eines guten Buches.

Und wir können durchaus noch was tun für’s Glück: Schenken. – Einfach so und aus vollem Herzen, mit dem einzigen Zweck, einem oder mehreren oder sogar vielen Menschen Freude zu bereiten. Denn: Wenn wir Anderen aus vollem Herzen eine Freude machen, fühlen wir uns selbst auch glücklicher. Und das nicht erst, wenn wir das Geschenk überreichen oder losschicken, sondern bereits vorher, beim daran Denken und den Vorbereitungen. Was Forschende noch über das Schenken herausfanden, lesen Sie hier.  

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