Ausstellung in St. Nikolai zu Kiel eröffnet

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 11. Juli in Anwesenheit des Kieler Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar, Pröpstin Almut Witt und Pastorin Maren Schmidt eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. August in der Offenen Kirche St. Nikolai zu Kiel zu sehen.

Ausstellung in St. Nikolai zu Kiel eröffnet

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 11. Juli in Anwesenheit des Kieler Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar, Pröpstin Almut Witt und Pastorin Maren Schmidt eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. August in der Offenen Kirche St. Nikolai zu Kiel zu sehen.

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Die Ausstellung ist bis zum 17. August 2019 in der Offenen Kirche St. Nikolai zu Kiel, Alter Markt, 24103 Kiel zu sehen.

Öffnungszeiten:

Montag – Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie Sonntag 12:30 bis 18:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden.

 

Was bleibt? Diese Frage bewegt auch den Kieler Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar und die Pröpstin Almut Witt gestern Abend.

Hans Werner-Tovar: „Angeregt durch diese Ausstellung stelle auch ich mir die Frage: Was bleibt von Dir eigentlich? Reichtum ist es sicherlich nicht. Aber ist dies überhaupt wichtig? Ist es nicht vielmehr das, was ich an Empathie und Bildung meinen Kindern mitgegeben habe? Ist es nicht mein Bemühen in meinem Beruf um Gerechtigkeit und in meinem politischen Leben um Demokratie und Menschlichkeit? Ich wünsche mir, dass es so ist, allerdings kommen mir Zweifel, ob ich meinen eigenen Maßstäben gerecht werden kann.“

Pröpstin Almut Witt: „Abschiede und Tod kenne ich in meinem Beruf als Pastorin, gerade in den zurückliegenden 25 Jahren als Gemeindepastorin, nur zu gut. Ich habe viele Menschen begleitet; oft in sehr bewegender Weise. Hilfreich war es, wenn Menschen sich wirklich auf eine Begegnung mit den Fragen rund um den Tod einlassen konnten; schwierig wurde es immer dann, wenn Menschen versuchten, dem Thema auszuweichen. ,Wir haben nie über das Sterben und was danach kommt geredet!‘, so habe ich es oft gehört. Über das, was bleibt, kann ich aber nur reden, wenn ich auch den Tod in den Blick nehme. So kann die Begegnung mit dem Tod das Leben schon jetzt bereichern.“

 

In diesem Jahr wird die Ausstellung außerdem vom 22.08. – 24.09. in St. Nicolai in Lüneburg und vom 30.09. – 24.10. im Rathaus Würzburg zu sehen sein.

Sommer, Sonne, Großelternzeit

Inzwischen haben in zahlreichen Bundesländern die Sommerferien begonnen. Für viele Familien heißt es in dieser Zeit wieder: Gut, dass es Oma und Opa gibt!

Sommer, Sonne, Großelternzeit

Inzwischen haben in zahlreichen Bundesländern die Sommerferien begonnen. Für viele Familien heißt es in dieser Zeit wieder: Gut, dass es Oma und Opa gibt!

In den langen Schulferien übernehmen in Deutschland wieder viele Großeltern die Betreuung der Enkel. Meist für alle Seiten eine glückliche Lösung: Eltern können sich ihrer Arbeit widmen, die Großeltern haben den Nachwuchs einmal ganz für sich und die Enkel erleben Urlaubsfreuden mit Oma und Opa.

Nie zuvor waren sich Großeltern und Enkel so nah wie heute. Der Kontakt ist persönlicher, sie verstehen sich besser und verbringen insgesamt mehr gemeinsame Zeit. Etwa ein Drittel aller Omas und Opas kümmert sich laut des Deutschen Alterssurvey regelmäßig um die Enkel. Dabei halten sie ihren berufstätigen Kindern den Rücken frei, vor allem während der Schließzeiten von Kindergärten und längerer Schulferien.

Auf Großeltern ist Verlass! –Und zugleich haben sie viel zu geben. Warum die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln besonders wertvoll sein kann, lesen Sie  hier in  unserem kostenlosen Online-Magazin Prinzip Apfelbaum.

Bald beginnt unser "Ausstellungssommer“

Auch 2019 tourt die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ’Was bleibt?‘“ wieder durch die Republik und ist zu Gast in Kiel, Lüneburg und Würzburg.

Bald beginnt unser "Ausstellungssommer“

Auch 2019 tourt die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ’Was bleibt?‘“ wieder durch die Republik und ist zu Gast in Kiel, Lüneburg und Würzburg.

Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Diese Frage beschäftigt Menschen seit jeher. Darüber offen zu sprechen, ist für viele jedoch noch immer ein Tabu. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ konnte elf Persönlichkeiten dafür gewinnen, sich auf diese Frage mit großer Offenheit einzulassen. In einem Fotoessay von Bettina Flitner gewähren Egon Bahr, Günter Grass, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders sehr persönliche Einblicke in ihr Leben und ihre Gedanken.

Die großformatigen Fotografien, Kurzfilme und Texte touren seit 2014 als Wanderausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ durch Deutschland. Auch in diesem Jahr ist die Ausstellung in drei deutschen Städten zu Gast.

Die Ausstellung in 2019:
12. Juli bis 18. August – St. Nikolai Kirche in
Kiel
22. August bis 24. September – St. Nicolai Kirche in Lüneburg
30. September bis 25. Oktober – Rathaus Würzburg

Weitere Informationen zu den Ausstellungsorten, den Terminen und Öffnungszeiten, den 11 Persönlichkeiten und zur Fotografin finden Sie hier.

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