Allerheiligen und Allerseelen – Tage der Besinnung

Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November sind Tage des Innehaltens. Viele Menschen gedenken in dieser Zeit ihrer lieben Verstorbenen. Und schnell kommt die Frage auf: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin?

Allerheiligen und Allerseelen – Tage der Besinnung

Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November sind Tage des Innehaltens. Viele Menschen gedenken in dieser Zeit ihrer lieben Verstorbenen. Und schnell kommt die Frage auf: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin?

An Allerheiligen und Allerseelen legen wir frische Blumen und Kränze auf die Gräber unserer Lieben oder zünden eine Kerze für sie an, denken zurück an die gemeinsame Zeit und stellen uns vielleicht auch die Frage: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin? Gemeinnützig zu vererben eröffnet die Möglichkeit, eigene Werte an nachfolgende Generationen weiterzugeben und über den Tod hinaus wirken zu lassen. Die Entscheidung, welcher gute Zweck im Testament bedacht werden soll, ist immer geprägt durch die eigene Lebensgeschichte – durch schwere Zeiten oder Krankheiten, besondere Begegnungen oder Momente des Glücks. „Mit einem Testament für eine gemeinnützige Organisation oder Stiftung kann jeder etwas Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.

Liselotte Herrmann ist zum Beispiel eine, die mit ihrem Vermächtnis Gutes für die Nachwelt bewirkt. Sie hat sich für den Naturschutz entschieden. Weltweite Naturschätze, Wildtiere und ein artgerechter Umgang mit Nutztieren lagen ihr immer am Herzen. Als es 2011 in Fukushima erneut zu einer atomaren Katastrophe kam, stand für sie fest: „Natur und Umweltschutz bleiben eine Daueraufgabe.“ In der Arbeit der Deutschen Umwelthilfe findet ihr Leben und das was ihr wichtig war nun eine Fortsetzung. Weitere Menschen, die mit Ihrem Nachlass Gutes bewirken, finden Sie hier.

Herzliche Glückwünsche für Henning Scherf

Der frühere Bremer Bürgermeister begeht am 31. Oktober seinen 81. Geburtstag. Und er blickt auf ein spannendes Leben zurück: Als ehrenamtlicher Hospizhelfer hatte er zum Interview mit uns auch eine ganz besondere Botschaft im Gepäck!

Herzliche Glückwünsche für Henning Scherf

Der frühere Bremer Bürgermeister begeht am 31. Oktober seinen 81. Geburtstag. Und er blickt auf ein spannendes Leben zurück: Als ehrenamtlicher Hospizhelfer hatte er zum Interview mit uns auch eine ganz besondere Botschaft im Gepäck!

Henning Scherf ist dreifacher Vater, neunfacher Opa und langjähriger Ehemann. Schon über 30 Jahre lebt er in einer Senioren-WG. Älterwerden, Tod und Abschied sind für viele Menschen noch immer Tabuthemen. – Nicht so für ihn! Es ist wichtig, über diese Themen nachzudenken, solange es uns gut geht.„, sagte er uns im Interview. Besonders als ehrenamtlicher Hospizhelfer erlebt er intensive Stunden, gefüllt mit Traurigkeit und Freude, Erinnerungen und Reue, Angst und Tod, Reden und Schweigen. Trotz des emotionalen Kräfteaktes empfindet er eine tiefe Verbundenheit zu der Tätigkeit.

Die Initiative durfte Henning Scherf treffen . Im Gespräch gewährte er uns ganz persönliche Einblicke in seine Kindheit, berichtet von prägenden Erlebnissen, seinem Ehrenamt als Hospizhelfer und die Angst vor dem Sterben. Sein Appell: Sich frühzeitig mit der Endlichkeit auseinandersetzen und den Abschied leben lernen. Lesen Sie hier das ganze Interview.

Herzlichen Glückwunsch, Christiane Nüsslein-Volhard!

Wir gratulieren Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard herzlich zum 77. Geburtstag. Sie ist eine der elf Persönlichkeiten unserer Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“. Die Biochemikerin wurde am 20. Oktober 1942 in der Nähe von Magdeburg geboren. „Vielleicht bin ich eine Art Vorbild für Frauen in der Forschung, obwohl ich das selbst nie gern so gesehen habe“, erzählte sie uns im Sommer 2014 .

Herzlichen Glückwunsch, Christiane Nüsslein-Volhard!

Wir gratulieren Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard herzlich zum 77. Geburtstag. Sie ist eine der elf Persönlichkeiten unserer Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“. Die Biochemikerin wurde am 20. Oktober 1942 in der Nähe von Magdeburg geboren. „Vielleicht bin ich eine Art Vorbild für Frauen in der Forschung, obwohl ich das selbst nie gern so gesehen habe“, erzählte sie uns im Sommer 2014 .

Für die Entdeckung von Genen, die die Entwicklung von Tieren steuern, erhielt Christiane Nüsslein-Volhard 1995 den Nobelpreis.  Sie ist die einzige deutsche Medizin-Nobelpreisträgerin und war 1985 eine der ersten Frauen an der Spitze eines Max-Planck-Instituts, an dem sie noch heute forscht.  2004 gründete sie eine Stiftung, die Frauen mit Kindern unterstützt. Das verschafft angehenden Wissenschaftlerinnen mehr Freiheit und Mobilität für ihre Karriere und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Forschung und Wissenschaft allgemein. Christiane Nüsslein-Volhard: „Wir verlieren viele exzellente Wissenschaftlerinnen, sobald diese eine Familie gründen. Meine Stiftung fördert begabte Doktorandinnen mit Kindern. Wir bieten ihnen ganz praktische Hilfe, die ihren Alltag erleichtert. Trotzdem: Ohne Leidenschaft, Begabung, Ehrgeiz und vor allem Mut geht es nicht.“ Nüsslein-Volhard selbst hat für die Karriere auf Kinder und Familie verzichtet und ihre Wochenenden lieber im Labor verbracht. –Sie sagt, sie wäre unglücklich geworden, wenn sie nicht Wissenschaftlerin hätte werden können. Ihre Gedanken zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ sind in der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ zu sehen.

Am 20. Oktober wird Christiane Nüsslein-Volhard 77 Jahre alt. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ gratuliert herzlich zum Geburtstag!

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