Ausstellung in der St. Markus Kirche in München eröffnet

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 11. Oktober in Anwesenheit der Künnstlerin, Fotografin Bettina Flitner, eröffnet. Der ehrenamtliche Stadtrat Haimo Liebich sowie Pfarrer Olaf Stegmann waren ebenfalls zugegen. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. November in der St. Markus Kirche in München zu sehen.

Ausstellung in der St. Markus Kirche in München eröffnet

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 11. Oktober in Anwesenheit der Künnstlerin, Fotografin Bettina Flitner, eröffnet. Der ehrenamtliche Stadtrat Haimo Liebich sowie Pfarrer Olaf Stegmann waren ebenfalls zugegen. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. November in der St. Markus Kirche in München zu sehen.

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

 Die Ausstellung ist bis zum 18. November 2018 in der St. Markus Kirche, Gabelberger Str. 6, 80333 München zu sehen.

Öffnungszeiten:
Mo. – Sa. 10:00 – 17:00 Uhr
So. 12:30 – 17:00 Uhr

Abweichende Öffnungszeiten:
So. 14.10. von 10 – 18 Uhr
Sa. 20.10. von 10 – 1 Uhr
Di. 23.10. von 10 – 22 Uhr
Fr. 26.10. von 10 – 21 Uhr
Sa. 27.10. geschlossen
So. 28.10. von 18 – 21 Uhr (19 Uhr Vokalkonzert, Eintritt 18€, erm. 12€)
So. 4.11. von 12:30 – 14 Uhr und 16 – 21 Uhr
Sa. 10.11. von 14 – 18 Uhr
So. 18.11. von 12:30 – 22 Uhr

Was bleibt? Diese Frage bewegt auch die preisgekrönte Fotografin Bettina Flitner, die die Prominenten im Auftrag der Initiative befragt und porträtiert hat, schon sehr lange: „Vielleicht bin ich deswegen Fotografin geworden: Das Fotografieren arbeitet gegen das Vergessen“, so Flitner gestern Abend.

 „Jeder von uns hinterlässt Spuren auf dieser Welt, nicht nur Persönlichkeiten“, so der Ehrenamtliche Stadtrat Haimo Liebich. „Daher ist es wichtig und richtig, sich schon zu Lebzeiten damit auseinanderzusetzen, was wir unseren Nachkommen von uns mitgeben möchten und Vorkehrungen dafür treffen.“

Pfarrer Olaf Stegmann: „500 Jahre Reformation, 140 Jahre St. Markus als zweitälteste protestantische Kirche in München – Im Rückblick auf das letzte Jahr stellte sich die Frage „Was bleibt“ ganz selbstverständlich. Im Blick auf die aktuelle Ausstellung in St. Markus bewegt mich dabei die bewusste Wahrnehmung dessen, was mir in meinem Leben wichtig und ein Lebens-Schatz geworden ist, den ich gerne bewahren und weiterschenken will und auch die Frage nach dem, was sich verändern und neu bewähren darf. Unser institutionelles und ganz persönliches Erbe ist nur dann nicht vergänglich, wenn es das Feuer und die Kraft seiner früheren Wirkung neu entdeckt und neu entfacht wird. Dazu ist diese Ausstellung ein bewegender und berührender Impuls für mich persönlich und auch für die Schätze und Traditionen unserer Kirchengemeinde.“

„Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, zur Ausstellungseröffnung. „Immer mehr wollen mit ihrem Erbe auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, sie wollen Bleibendes schaffen, die eigenen Werte und Anliegen auch über den Tod hinaus wirken lassen.“

Die Initiative feiert ihren fünften Geburtstag

Am 13. September ist der Internationale Tag des Testaments. Ein großer Tag für die Initiative, denn sie begeht damit ihren fünften Jahrestag.

Die Initiative feiert ihren fünften Geburtstag

Am 13. September ist der Internationale Tag des Testaments. Ein großer Tag für die Initiative, denn sie begeht damit ihren fünften Jahrestag.

Vor fünf Jahren, zum Internationalen Tag des Testaments am 13. September 2013, gründeten fünf gemeinnützige Organisationen die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.  Inzwischen ist die Initiative auf 23 Organisationen angewachsen und eine anerkannte Expertin in allen Belangen rund ums gemeinnützige Vererben.

„In den fünf Jahren unseres Bestehens haben wir festgestellt, dass es einen großen Bedarf und ein wachsendes Interesse am Thema ‚Gemeinnützig vererben‘ gibt“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative. „Wir haben unzählige von Gesprächen geführt mit Menschen, die etwas Bleibendes schaffen wollen, aber nicht wissen wie. In dem Wunsch, etwas von dem weiterzugeben, was einem zeitlebens wichtig war, liegt ein großes Potenzial für unsere Gesellschaft. Das muss zum Wohle aller besser ausgeschöpft werden.“

In Deutschland ist die Initiative einzigartig in ihrer Art und vielgefragte Ansprechpartnerin für eine breite Öffentlichkeit. Sie bietet potentiellen Erblassern grundlegende Orientierung und konkrete Tipps zur Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments sowie direkte Kontakte zu gemeinnützigen Organisationen und Anwälten. Dies beispielsweise über die Webseite, das Servicetelefon, die Broschüre oder per E-Mail. Abertausende Menschen sahen die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ an bisher mehr als 20 Orten Deutschlands, trafen die Initiative auf verschiedenen Messen des Landes oder besuchten ihre Vorträge oder die der Mitgliedsorganisationen.

In den letzten fünf Jahren entwickelte die Initiative stets neue Informationsformate. So startete Anfang des Jahres das Online-Magazin „Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt“. Hier dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“. Prinzip Apfelbaum erscheint kostenlos sechs Mal im Jahr und schenkt Frauen und Männern im besten Alter schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps und gute Ratschläge.

Auch für die Presse ist die Initiative eine wichtige Quelle zum gesellschaftlich immer wichtiger werdenden Thema „gemeinnütziges Vererben“, was die zahlreichen Artikel, Radio- und TV-Beiträge der letzten fünf Jahre zeigen.

Trotz oder gerade aufgrund der vielen Erfolge wird die Initiative auch in den nächsten Jahren umtriebig bleiben, ihr Informations- und Serviceangebot ausbauen und ihr Anliegen weiter in eine breite Öffentlichkeit tragen.

Prinzip Apfelbaum: 5. Magazin-Ausgabe ist online

Wie treffe ich gute Entscheidungen? Was muss ich beachten, wenn ich in meinem Testament auch einen guten Zweck berücksichtigen will? Die 5. Ausgabe unseres Online-Magazins mit dem Thema ENTSCHEIDEN gibt Antworten. Spannende Forschungseinblicke zur Kunst der guten Entscheidung, Tipps rund ums Testament sowie konkrete Anregungen für alle, die Gutes hinterlassen wollen.

Prinzip Apfelbaum: 5. Magazin-Ausgabe ist online

Wie treffe ich gute Entscheidungen? Was muss ich beachten, wenn ich in meinem Testament auch einen guten Zweck berücksichtigen will? Die 5. Ausgabe unseres Online-Magazins mit dem Thema ENTSCHEIDEN gibt Antworten. Spannende Forschungseinblicke zur Kunst der guten Entscheidung, Tipps rund ums Testament sowie konkrete Anregungen für alle, die Gutes hinterlassen wollen.

Im Januar 2018 brachte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ das Online-Magazin erstmals heraus. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema ENTSCHEIDEN – Spannende Forschungseinblicke zur Kunst der guten Entscheidung, Tipps zum Verfassen und Ändern des Testaments und ein Gespräch mit drei ganz unterschiedliche Menschen, die ihr persönliches Lebensthema gefunden haben.

Warum fallen Entscheidungen so schwer, vor allem die, die die Zeit nach uns betreffen? Worauf sollte man vertrauen? Bauch, Kopf oder Zufall? Drei Wissenschaftler haben sich mit diesen Fragen beschäftigt und zeigen uns kluge Wege auf, um zu einer guten Entscheidung zu gelangen.

Wie kommt ein Mensch zu seinem Lebensthema? Im Gespräch mit „Prinzip Apfelbaum“ erzählen drei Menschen, wie sie ihren ganz persönlichen Weg gefunden haben, etwas Bleibendes zu hinterlassen: Heike von Lützau-Hohlbein, engagiert für die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Thomas Menn, ehrenamtlicher Vizepräsident von action medeor, und Martin Gertler, im Ehrenamt für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe.

Wer seinen Letzten Willen verfassen möchte, steht vor einer komplexen Aufgabe. Vieles gibt es zu beachten, etwa rechtliche oder steuerliche Aspekte. Aber auch emotionale und soziale Fragen stellen sich. Experten wie Anwälte, Mediatoren oder gemeinnützige Organisationen helfen allen, die mit professioneller Unterstützung ihr Testament aufsetzen wollen. Die aktuelle Ausgabe gibt Tipps, an wen sich potenzielle Erblasser wenden können und was es dabei zu beachten gibt.

Auf www.das-prinzip-apfelbaum.de dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“.  Das Online-Magazin ist ein Projekt der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, ein Zusammenschluss aus 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen . Alle zwei Monate schenkt die Initiative Frauen und Männern ab 55 schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps. Die sechs Ausgaben pro Jahr folgen je einem thematischen Schwerpunkt wie Glück, Familie, Ehrensache oder Trauer. Dabei sind die Inhalte des Magazins anspruchsvoll, die Gestaltung zeitgemäß und nicht ohne Augenzwinkern. „Wir wollen den Themen die Schwere nehmen und Menschen ermutigen, über ihr Erbe nachzudenken“, betont Susanne Anger. „Die Zeit ist reif für ein hochwertiges Online-Magazin, das sich mit den Themen beschäftigt, die uns alle betreffen, und doch für viele noch immer ein Tabu sind.“ Darüber hinaus beantwortet ein wachsender Ratgeber-Pool wichtige Fragen zu Erbe und Engagement praxisnah.

„Alle, die sich Gedanken darüber machen, was einmal von ihnen bleiben soll, finden im Magazin Prinzip Apfelbaum Impulse und Rat“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“. Das Konzept: „Wir nähern uns der Frage ‚Was bleibt?‘ aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir denken offen nach über das Leben und den Tod. Wir fragen kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen. Und wir sparen nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns noch bleibt.“

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