„Wo und Was ist Heimat?" – Neue Magazin-Ausgabe ist online

Ein Ort. Ein Geruch. Familie und Freunde. Das Paradies der Erinnerung. Ein gutes Gefühl. – Heimat hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung, prägt uns aber alle.

Prinzip Apfelbaum

„Wo und Was ist Heimat?" – Neue Magazin-Ausgabe ist online

Ein Ort. Ein Geruch. Familie und Freunde. Das Paradies der Erinnerung. Ein gutes Gefühl. – Heimat hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung, prägt uns aber alle.

Heimat ist das, woher wir kommen. Und das, wohin wir wollen. Über das Pflegen und Bewahren. Über das Verlassen und Wiederfinden. Über Wurzeln, Familie und Prägendes. Wir wollen Heimat wieder Raum geben – in  der neuesten Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins „Prinzip Apfelbaum“.

Von Heimat sprechen wir so gut wie nie im Plural, obwohl der Duden auch Heimaten kennt. Ein Begriff im Wandel, noch immer heikel konnotiert und zugleich wieder gefragt. Doch was bedeutet Heimat? Woher stammt der Begriff? Im Artikel „Wo und was ist Heimat“ in der aktuellen Ausgabe unseres Online-Magazins suchen wir Antworten darauf und gehen dem Heimatkonzept der Zukunft nach.

Autor Jörn Klare erzählt uns im Interview von seiner Suche nach der Heimat. Diese begann er zu Fuß. Von Berlin nach Hohenlimburg. Im Artikel „Nach Hause gehen“ reflektiert er, wen er traf, was er auf seiner Reise fand und welche Überraschungen sie für ihn bereithielt.

Zu Besuch in Nebelschütz, einer kleinen Gemeinde in Sachsen, genießen wir mit den Bewohnenden das Landleben. Denn Landflucht ist eines der drängendsten Probleme der Gegenwart. Muss man dem Dorfsterben aber tatenlos zusehen? -Nein. Sagen die Nebelschützer. Wie es die Gemeinde geschafft hat modern, jung und doch bodenständig zu sein, lesen Sie im Artikel „Ein Dorf erfindet sich neu“.

Weitere spannende Beiträge finden Sie jetzt in der neuen Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins „Das Prinzip Apfelbaum“.

Zum Andenken an Egon Bahr

Am 19. August jährt sich der Todestag des Jahrhundertpolitikers Egon Bahr zum vierten Mal. Er ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ Einblicke in ihre Gedankenwelt gegeben haben – zu der Frage „Was bleibt?“

Zum Andenken an Egon Bahr

Am 19. August jährt sich der Todestag des Jahrhundertpolitikers Egon Bahr zum vierten Mal. Er ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ Einblicke in ihre Gedankenwelt gegeben haben – zu der Frage „Was bleibt?“

„Der Friede ist der oberste Wert. Alles andere kommt danach: Freiheit, Demokratie, Menschenrechte. Denn wir können sie nur erhalten, wenn es keinen Krieg gibt“, sagte Egon Bahr Fotografin Bettina Flitner 2014 im Gespräch. Er ist eine der elf Persönlichkeiten, die sie im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ zur Frage „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ gesprochen und porträtiert hat. Entstanden sind berührende Triptychen und intensive Kurzfilme aus den Gesprächen.

„Als der Krieg vorbei war, dachte ich: Gott sei Dank, du hast es überlebt. Gott sei Dank, mit heilen Knochen. Gott sei Dank, dein Vater lebt noch. Du wirst das dir Mögliche tun, damit eine solche Scheiße nie wieder passiert“, so Egon Bahr. Er prägte unter dem Leitgedanken „Wandel durch Annäherung“ die neue Ostpolitik der Regierung Willy Brandts, dessen engster Vertrauter er war. Entscheidend wirkte er als Unterhändler in Moskau und Ost-Berlin an den Ostverträgen mit. Für seine Verdienste für das geteilte Berlin wurde er u.a. zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Egon Bahr wurde 1922 in Treffurt, Thüringen, geboren und starb am 19. August 2015 in Berlin.

Neben Egon Bahr hat Bettina Flitner noch zehn weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten sowie die Kurzfilme und die Texte auf Audioguide sind als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ zu sehen.

Wim Wenders und Friede Springer feiern Geburtstag

Im August gratulieren wir zwei der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ berührende Einblicke in ihre Gedankenwelt geben: Filmemacher Wim Wenders wurde am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren, Verlegerin Friede Springer am 15. August 1942 in Oldsum auf der Insel Föhr.

Wim Wenders und Friede Springer feiern Geburtstag

Im August gratulieren wir zwei der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ berührende Einblicke in ihre Gedankenwelt geben: Filmemacher Wim Wenders wurde am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren, Verlegerin Friede Springer am 15. August 1942 in Oldsum auf der Insel Föhr.

Verlegerin Friede Springer und Filmemacher Wim Wenders sind zwei der elf Persönlichkeiten, die Fotografin Bettina Flitner im Sommer 2014 im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ zur Frage „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ gesprochen und porträtiert hat. Entstanden sind berührende Triptychen sowie intensive Kurzfilme aus den Gesprächen. So sagte zum Beispiel Wim Wenders im Interview: „Die wichtigste Form in der jemand bleibt, ist zweifellos die Erinnerung im Gedächtnis anderer.“ Das Andenken an seinen Vater war dem Filmemacher immer wichtig. „Wenn ich die Augen zumache, und mir seinen Blick vorstelle, seine Stimme, ist er auch gleich wieder da“, sagte er Bettina Flitner im Gespräch.

Wim Wenders wurde am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren und prägte in den 1970er Jahren den „Neuen Deutschen Film“. Mehr als 40 Filme und Dokumentationen sind seither entstanden, darunter Welterfolge wie „Der Himmel über Berlin“, „Paris, Texas“, „Buena Vista Social Club“ oder „Pina“. Bis heute zählt er zu den Erneuerern des Kinos. Auch als Fotograf genießt er großes Renommee. Seine Antwort auf die Frage „Was bleibt?“: „Die Sachen, wo man wirklich sein Herz reingesteckt hat, sind die einzigen die bleiben.“ Und als kreativer Mensch hoffe er, dass jemand aus seinen Filmen, Fotos und Texten Positives gezogen hätte, das auch bleibt.

Auch Friede Springer sieht sich als Teil eines großen Sozialgefüges: „Das Leben der Menschen zu erleichtern – das ist mein Mosaiksteinchen in einem großen Bild aus vielen bunten Steinchen. Vielleicht bin ich das, was ein großes Bild komplett macht. Aber ein ganz kleines Steinchen nur.“ Sie wurde am 15. August 1942 in Oldsum auf der Insel Föhr geboren, war die fünfte Ehefrau des Verlegers Axel Springer. Nach dessen Tod im Jahre 1985 erbte sie zusammen mit dessen Kindern und Enkeln aus früheren Ehen Anteile an seinem Verlag. Heute ist sie Mehrheitsaktionärin und Hauptgesellschafterin der Axel Springer AG sowie deren Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und hat die gemeinnützige Friede Springer Stiftung gegründet.

Neben Friede Springer und Wim Wenders hat Bettina Flitner noch neun weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten sowie die Kurzfilme und die Texte auf Audioguide sind als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ zu sehen.

 

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