Ausstellung im Graf-Zeppelin-Haus feierlich eröffnet

Mit vielen geladenen Gästen wurde die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'" in Friedrichshafen eröffnet. Der Leiter des Hauses Matthias Klingler und der ehrenamtliche Stellvertreter des Oberbürgermeisters Eduard Hager begrüßten die über 100 Gäste der Vernissage. Bis zum 17. Oktober 2022 sind die Fotografien, Textauszüge und Kurzfilme nun ausschließlich zu den Veranstaltungen im Graf-Zeppelin-Haus zu sehen. Audioguides sind kostenfrei.

Ausstellung im Graf-Zeppelin-Haus feierlich eröffnet

Mit vielen geladenen Gästen wurde die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'" in Friedrichshafen eröffnet. Der Leiter des Hauses Matthias Klingler und der ehrenamtliche Stellvertreter des Oberbürgermeisters Eduard Hager begrüßten die über 100 Gäste der Vernissage. Bis zum 17. Oktober 2022 sind die Fotografien, Textauszüge und Kurzfilme nun ausschließlich zu den Veranstaltungen im Graf-Zeppelin-Haus zu sehen. Audioguides sind kostenfrei.

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? –Eine ernstliche Frage, die uns alle irgendwann betrifft. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders. Entstanden ist daraus die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“, die seit 2014 durch Deutschland tourt und nun auch im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen zu sehen ist. Die elf Persönlichkeiten gewähren darin sehr persönliche Einblicke , dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Am Abend der Vernissage beschäftigten sich auch der Leiter des Graf-Zeppelin-Hauses Matthias Klingler und der ehrenamtliche Stellvertreter des Oberbürgermeisters Eduard Hager mit der Frage „Was bleibt?“.

Matthias Klingler: „Was ist der Sinn des Lebens? Was bleibt von mir? Kinder groß zu ziehen und die eigene Liebe weiterzugeben, das ist etwas Bleibendes, genau wie die Kultur. Ein Konzert beispielsweise scheint im ersten Augenblick sehr vergänglich, doch die Erinnerungen und die Gefühle, welche dadurch entstehen, dieses Lebensgefühl wird generationenübergreifend weitergegeben. Das ist ein schöner Gedanke und er stiftet Sinn. Ein Ort wie das Graf-Zeppelin-Haus, an dem sich Begegnungen, Gespräche und Erlebnisse entfalten, ist für diese Ausstellung wie gemacht.“

Eduard Hager: „‚Was bleibt?‘ Ich wünsche mir, dass meine Kinder und Enkel ein Stück von mir weitertragen werden. Auch durch mein ehrenamtliches Engagement im Gemeinderat und in den Vereinen hoffe ich, in dieser Stadt an der einen oder anderen Stelle etwas hinterlassen zu können, was bleibt. Ich wünsche mir, dass bei vielen Menschen Erinnerungen an mich bleiben – an Momente, an Gespräche, an ein Lachen. Ich möchte Gutes bewirken und Gutes zurücklassen.“

Die Ausstellung  ist noch bis zum 17. Oktober 2022 ausschließlich zu den Veranstaltungen im Graf-Zeppelin-Haus zu sehen. Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen zur Ausstellung und den 11 Persönlichkeiten sowie der Fotografin finden Sie auch hier.

Tag des Testaments: Wie gestalte ich meinen Nachlass?

Am 13. September ist der Internationale „Tag des Testaments". Ein guter Anlass, sich Gedanken um das Thema Vorsorge und den eigenen Nachlass zu machen. – Zugleich auch ein wichtiger Tag für die Initiative, denn sie begeht ihren neunten Jahrestag.

Tag des Testaments: Wie gestalte ich meinen Nachlass?

Am 13. September ist der Internationale „Tag des Testaments". Ein guter Anlass, sich Gedanken um das Thema Vorsorge und den eigenen Nachlass zu machen. – Zugleich auch ein wichtiger Tag für die Initiative, denn sie begeht ihren neunten Jahrestag.

„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ Der Tag des Testaments ist eine gute Gelegenheit, sich dieser Frage zu widmen. Bei vielen wächst das Bedürfnis, die Welt verantwortungsvoll mitzugestalten und nachhaltig zu wirken. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, vor genau neun Jahren ins Leben gerufen, ist inzwischen eine anerkannte Expertin in allen Belangen rund ums gemeinnützige Vererben.

Ganz grundsätzlich empfiehlt die Initiative, sich frühzeitig Gedanken über den Nachlass zu machen und sich zu informieren. „Das eigene Testament ist immer etwas sehr Persönliches und es stellen sich eine Menge Fragen. Vieles will sorgfältig bedacht sein.“, so Susanne Anger. Menschen, die gemeinnützig vererben möchten, empfiehlt sie auch, den persönlichen Kontakt zu in Frage kommenden Organisationen und Stiftungen zu suchen.

In Deutschland ist die Initiative einzigartig in ihrer Art und vielgefragte Ansprechpartnerin für eine breite Öffentlichkeit. Sie bietet potentiellen Erblassern und Erblasserinnen grundlegende Orientierung und konkrete Tipps zur Gestaltung eines rechtsgültigen Testaments sowie Kontakte zu gemeinnützigen Organisationen, Stiftungen aber auch Fachanwälten und Erbrechtsexpertinnen. Ob über die Webseite, das Servicetelefon, die Informationsbroschüre oder per E-Mail: Die Initiative unterstützte in den vergangenen Jahren tausende Interessierte mit ihrem umfangreichen Serviceangebot – alles unverbindlich natürlich. Auch für die Presse ist die Initiative eine wichtige Quelle zum gesellschaftlich immer wichtiger werdenden Thema „Gemeinnütziges Vererben“, wie die zahlreichen Artikel, Radio- und TV-Beiträge der letzten Jahre zeigen.

In den letzten Jahren entwickelte die Initiative zudem stets neue und inspirierende Formate: So ging 2018 das kostenlose Magazin „Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt“ online, mit spannenden Porträts und Interviews, anregenden Essays und jede Menge Tipps und Ratschläge.

Eines ist sicher, die Initiative auch in den nächsten Jahren umtriebig bleiben, ihr Informations- und Serviceangebot weiter ausbauen und ihr Anliegen weiter in eine breite Öffentlichkeit tragen.

Zum Tod von Hans-Christian Ströbele: Was bleibt von der Revolte?

Hans-Christian Ströbele ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Rechtsanwalt und Politiker mischte wie kaum ein anderer den Politikbetrieb auf - und er mischte sich ein, bis zum Schluss. Im Gespräch für unser Online-Magazin wagte der damals 80-Jährige einen Blick zurück und einen Blick nach vorn über seinen Tod hinaus.

Zum Tod von Hans-Christian Ströbele: Was bleibt von der Revolte?

Hans-Christian Ströbele ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Rechtsanwalt und Politiker mischte wie kaum ein anderer den Politikbetrieb auf - und er mischte sich ein, bis zum Schluss. Im Gespräch für unser Online-Magazin wagte der damals 80-Jährige einen Blick zurück und einen Blick nach vorn über seinen Tod hinaus.

Was bleibt von der Revolte?  Was ist geblieben von den Utopien von gestern? Was habe ich erreicht? – Im Gespräch mit Birgit Kummer geht der damals 80-Jährige diesen Fragen nach, wagt einen Blick zurück und auch einen Blick in die Zukunft. Hans-Christian Ströbele prägte die Protestbewegungen der 68er Jahre, hinterfragte Autoritäten, mischte sich ein. Was ist geblieben?

Ströbele blieb bis zu seinem Tod aktiv, wollte verändern, Dinge anstoßen und blieb dabei seinen Überzeugungen treu: „Ich werde mich weiter einmischen, denn grundsätzliche Fragen müssen diskutiert und gelöst werden.“, so der damals 80-Jährige im Gespräch. Diese Beharrlichkeit wird uns von Hans-Christian Ströbele bleiben.

Das ganze Gespräch mit Hans-Christian Ströbele gibt es in unserem kostenlosen Online-Magazin Prinzip Apfelbaum: Was bleibt von der Revolte?

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe

In der 21. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins dreht sich alles um das große Thema ENDLICHKEIT. Dazu: Podcast „endlich.“ im Gespräch / Leben mit der eigenen Endlichkeit / Für immer jung? / Ratgeber Sterbebegleitung / Sprechen über den Tod u. v. m.

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe

In der 21. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins dreht sich alles um das große Thema ENDLICHKEIT. Dazu: Podcast „endlich.“ im Gespräch / Leben mit der eigenen Endlichkeit / Für immer jung? / Ratgeber Sterbebegleitung / Sprechen über den Tod u. v. m.

No. 21 – ENDLICHKEIT

Dass das Leben irgendwann zu Ende sein wird, ist kaum zu fassen. Kein Wunder, dass die Menschen schon immer versuchten, ihre eigene Endlichkeit zu überwinden. Den Mythos vom Jungbrunnen hat inzwischen die medizinische Forschung ersetzt, die unsere biologische Uhr anhalten oder sogar zurücksetzen will. Werden wir irgendwann nicht mehr altern, womöglich sogar nicht mehr sterben müssen? Und was dann? Ist unser Leben nicht gerade deswegen kostbar, weil es endlich ist? 

Es kostet Mut und ist schmerzvoll, die eigene Endlichkeit anzuerkennen. Dennoch lohnt es sich, das Leben einmal vom Ende her zu denken. Wer sich mit der eigenen Vergänglichkeit beschäftigt, blickt auch anders auf das Leben. Dabei stellen sich auch solche Fragen: Wie möchte ich Abschied nehmen? Welche Spuren möchte ich hinterlassen? Was von mir soll bestehen bleiben und was möchte ich weitergeben? Denn das eigene Leben ist irgendwann zu Ende, doch die Welt wird sich weiterdrehen.  

Lassen Sie sich ermutigen und inspirieren – zu Themen und Perspektiven rund um das Thema Endlichkeit: Hier geht’s zur neuen Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins Prinzip Apfelbaum.

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NEU: Erbrecht-Tutorials

Hier finden Sie unsere Serie mit einfachen Erklärvideos zu den Themen "Erbrecht" und "gemeinnützig Vererben".

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