Prinzip Apfelbaum: 6. Magazin-Ausgabe ist online!

Der Herbst bringt die stillen Tage: Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag. Zeit sich der Trauer zu widmen. Denn nichts bestürzt uns so wie das Sterben unserer Liebsten. Hilflos sind wir auch, wenn uns die Trauer anderer begegnet. Wer sich mit dem Tod beschäftigt, sucht Rat und Anregungen. Den findet er bei uns - und dazu Anstoß zum Nachdenken über das, was bleibt.

Prinzip Apfelbaum: 6. Magazin-Ausgabe ist online!

Der Herbst bringt die stillen Tage: Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag. Zeit sich der Trauer zu widmen. Denn nichts bestürzt uns so wie das Sterben unserer Liebsten. Hilflos sind wir auch, wenn uns die Trauer anderer begegnet. Wer sich mit dem Tod beschäftigt, sucht Rat und Anregungen. Den findet er bei uns - und dazu Anstoß zum Nachdenken über das, was bleibt.

Im Januar 2018 brachte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ erstmals das Online-Magazin Prinzip Apfelbaum heraus. In der aktuellen Ausgabe dreht sich zum Jahresende alles um das Thema  TRAUER – Neue Modelle aus der Psychologie zur Trauerverarbeitung, Formen des Erinnerns und ihre Bedeutsamkeit, Handlungstipps für den Todesfall oder auch Trauern und Gedenken im Internet. Wir fragen: Wie trauern wir, gibt es Regeln, helfen Rituale, können wir vorsorgen? Was tröstet uns und wie können wir anderen beistehen? Wir sprechen mit Pfarrern, Forschern und Psychologen, wir geben Rat und Anregungen. Trauer, Trost und Hoffnung – sehr persönliche Themen, die zugleich Teil unser aller Leben sind.

Auf www.das-prinzip-apfelbaum.de dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“.  Das Online-Magazin ist ein Projekt der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, ein Zusammenschluss aus 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen . Alle zwei Monate schenkt die Initiative Frauen und Männern ab 55 schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps. Die sechs Ausgaben pro Jahr folgen je einem thematischen Schwerpunkt wie Glück, Familie, Ehrensache oder Trauer. Dabei sind die Inhalte des Magazins anspruchsvoll, die Gestaltung zeitgemäß und nicht ohne Augenzwinkern. „Wir wollen den Themen die Schwere nehmen und Menschen ermutigen, über ihr Erbe nachzudenken“, betont Susanne Anger. „Die Zeit ist reif für ein hochwertiges Online-Magazin, das sich mit den Themen beschäftigt, die uns alle betreffen, und doch für viele noch immer ein Tabu sind.“ Darüber hinaus beantwortet ein wachsender Ratgeber-Pool wichtige Fragen zu Erbe und Engagement praxisnah.

„Alle, die sich Gedanken darüber machen, was einmal von ihnen bleiben soll, finden im Magazin Prinzip Apfelbaum Impulse und Rat“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“. Das Konzept: „Wir nähern uns der Frage ‚Was bleibt?‘ aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir denken offen nach über das Leben und den Tod. Wir fragen kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen. Und wir sparen nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns noch bleibt.“

Wer keine Ausgabe verpassen möchte, abonniert am besten den Newsletter hier auf der Seite – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

Allerheiligen und Allerseelen – Tage der Besinnung

Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November sind Tage des Innehaltens. Viele Menschen gedenken in dieser Zeit ihrer lieben Verstorbenen. Und schnell kommt die Frage auf: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin?

Allerheiligen und Allerseelen – Tage der Besinnung

Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November sind Tage des Innehaltens. Viele Menschen gedenken in dieser Zeit ihrer lieben Verstorbenen. Und schnell kommt die Frage auf: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin?

An Allerheiligen und Allerseelen legen wir frische Blumen und Kränze auf die Gräber unserer Lieben oder zünden eine Kerze für sie an, denken zurück an die gemeinsame Zeit und stellen uns vielleicht auch die Frage: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin? Gemeinnützig zu vererben eröffnet die Möglichkeit, eigene Werte an nachfolgende Generationen weiterzugeben und über den Tod hinaus wirken zu lassen. Die Entscheidung, welcher gute Zweck im Testament bedacht werden soll, ist immer geprägt durch die eigene Lebensgeschichte – durch schwere Zeiten oder Krankheiten, besondere Begegnungen oder Momente des Glücks. „Mit einem Testament für eine gemeinnützige Organisation oder Stiftung kann jeder etwas Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.

„Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten, sondern auch darüber, künftigen Generationen ein Geschenk zu machen und so in Erinnerung zu bleiben“, sagt Susanne Anger. Liselotte Herrmann ist zum Beispiel eine, die mit ihrem Vermächtnis Gutes für die Nachwelt bewirkt. Sie hat sich für den Naturschutz entschieden. Weltweite Naturschätze, Wildtiere und ein artgerechter Umgang mit Nutztieren lagen ihr immer am Herzen. Als es 2011 in Fukushima erneut zu einer atomaren Katastrophe kam, stand für sie fest: „Natur und Umweltschutz bleiben eine Daueraufgabe.“ In der Arbeit der Deutschen Umwelthilfe findet ihr Leben und das was ihr wichtig war nun eine Fortsetzung.

Weitere Menschen, die mit Ihrem Nachlass Gutes bewirken, finden Sie hier.

Ausstellung in der St. Markus Kirche in München eröffnet

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 11. Oktober in Anwesenheit der Künstlerin, Fotografin Bettina Flitner, eröffnet. Der ehrenamtliche Stadtrat Haimo Liebich sowie Pfarrer Olaf Stegmann waren ebenfalls zugegen. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. November in der St. Markus Kirche in München zu sehen.

Ausstellung in der St. Markus Kirche in München eröffnet

Die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 11. Oktober in Anwesenheit der Künstlerin, Fotografin Bettina Flitner, eröffnet. Der ehrenamtliche Stadtrat Haimo Liebich sowie Pfarrer Olaf Stegmann waren ebenfalls zugegen. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. November in der St. Markus Kirche in München zu sehen.

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

 Die Ausstellung ist bis zum 18. November 2018 in der St. Markus Kirche, Gabelberger Str. 6, 80333 München zu sehen.

Öffnungszeiten:
Mo. – Sa. 10:00 – 17:00 Uhr
So. 12:30 – 17:00 Uhr

Abweichende Öffnungszeiten:
So. 14.10. von 10 – 18 Uhr
Sa. 20.10. von 10 – 1 Uhr
Di. 23.10. von 10 – 22 Uhr
Fr. 26.10. von 10 – 21 Uhr
Sa. 27.10. geschlossen
So. 28.10. von 18 – 21 Uhr (19 Uhr Vokalkonzert, Eintritt 18€, erm. 12€)
So. 4.11. von 12:30 – 14 Uhr und 16 – 21 Uhr
Sa. 10.11. von 14 – 18 Uhr
So. 18.11. von 12:30 – 22 Uhr

Was bleibt? Diese Frage bewegt auch die preisgekrönte Fotografin Bettina Flitner, die die Prominenten im Auftrag der Initiative befragt und porträtiert hat, schon sehr lange: „Vielleicht bin ich deswegen Fotografin geworden: Das Fotografieren arbeitet gegen das Vergessen“, so Flitner gestern Abend.

 „Jeder von uns hinterlässt Spuren auf dieser Welt, nicht nur Persönlichkeiten“, so der Ehrenamtliche Stadtrat Haimo Liebich. „Daher ist es wichtig und richtig, sich schon zu Lebzeiten damit auseinanderzusetzen, was wir unseren Nachkommen von uns mitgeben möchten und Vorkehrungen dafür treffen.“

Pfarrer Olaf Stegmann: „500 Jahre Reformation, 140 Jahre St. Markus als zweitälteste protestantische Kirche in München – Im Rückblick auf das letzte Jahr stellte sich die Frage „Was bleibt“ ganz selbstverständlich. Im Blick auf die aktuelle Ausstellung in St. Markus bewegt mich dabei die bewusste Wahrnehmung dessen, was mir in meinem Leben wichtig und ein Lebens-Schatz geworden ist, den ich gerne bewahren und weiterschenken will und auch die Frage nach dem, was sich verändern und neu bewähren darf. Unser institutionelles und ganz persönliches Erbe ist nur dann nicht vergänglich, wenn es das Feuer und die Kraft seiner früheren Wirkung neu entdeckt und neu entfacht wird. Dazu ist diese Ausstellung ein bewegender und berührender Impuls für mich persönlich und auch für die Schätze und Traditionen unserer Kirchengemeinde.“

„Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, zur Ausstellungseröffnung. „Immer mehr wollen mit ihrem Erbe auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, sie wollen Bleibendes schaffen, die eigenen Werte und Anliegen auch über den Tod hinaus wirken lassen.“

Apfelbaum Apfelbaum

Termine

Hier finden Sie Veranstaltungen in Ihrer Nähe rund um die Themen „Testamente und Erbschaften“

Zu den Terminen