Rückblick auf einen erfolgreichen "Ausstellungssommer“

Auch in diesem Jahr tourte unsere Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ’Was bleibt?‘“ wieder durch die Republik und war zu Gast in Kiel, Lüneburg und Würzburg.

Rückblick auf einen erfolgreichen "Ausstellungssommer“

Auch in diesem Jahr tourte unsere Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ’Was bleibt?‘“ wieder durch die Republik und war zu Gast in Kiel, Lüneburg und Würzburg.

Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Diese Frage beschäftigt Menschen seit jeher. Darüber offen zu sprechen, ist für viele jedoch noch immer ein Tabu. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ konnte elf Persönlichkeiten dafür gewinnen, sich auf diese Frage mit großer Offenheit einzulassen. In einem Fotoessay von Bettina Flitner gewähren Egon Bahr, Günter Grass, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders sehr persönliche Einblicke in ihr Leben und ihre Gedanken.

Die großformatigen Fotografien, Kurzfilme und Texte touren seit 2014 als Wanderausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ durch Deutschland. Auch in diesem Jahr war die Ausstellung in drei deutschen Städten zu Gast: Den Anfang machte die St. Nikolai Kirche in Kiel im Juli/ August. In der Hafenstadt besuchten etwa 20.000 Menschen die Ausstellung. Weiter ging es nach Lüneburg in die St. Nicolai Kirche, wo knapp 13.000 Besucher die Fotografien in der Basilika auf sich wirken ließen. Zuletzt war Das Prinzip Apfelbaum“ dann zu Gast im historischen Würzburger Rathaus. Nach einer feierlichen Vernissage mit etwa 150 Gästen, darunter Oberbürgermeister Christian Schuchardt, war die Ausstellung auch hier für alle Interessierten bis Ende Oktober kostenlos zugänglich.

Weitere Informationen zu vergangenen und zukünftigen Ausstellungsorten, sowie zu den 11 Persönlichkeiten und der Fotografin, finden Sie hier.

Allerheiligen und Allerseelen – Tage der Besinnung

Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November sind Tage des Innehaltens. Viele Menschen gedenken in dieser Zeit ihrer lieben Verstorbenen. Und schnell kommt die Frage auf: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin?

Allerheiligen und Allerseelen – Tage der Besinnung

Allerheiligen und Allerseelen am 1. und 2. November sind Tage des Innehaltens. Viele Menschen gedenken in dieser Zeit ihrer lieben Verstorbenen. Und schnell kommt die Frage auf: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin?

An Allerheiligen und Allerseelen legen wir frische Blumen und Kränze auf die Gräber unserer Lieben oder zünden eine Kerze für sie an, denken zurück an die gemeinsame Zeit und stellen uns vielleicht auch die Frage: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr bin? Gemeinnützig zu vererben eröffnet die Möglichkeit, eigene Werte an nachfolgende Generationen weiterzugeben und über den Tod hinaus wirken zu lassen. Die Entscheidung, welcher gute Zweck im Testament bedacht werden soll, ist immer geprägt durch die eigene Lebensgeschichte – durch schwere Zeiten oder Krankheiten, besondere Begegnungen oder Momente des Glücks. „Mit einem Testament für eine gemeinnützige Organisation oder Stiftung kann jeder etwas Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt“, sagt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“.

Liselotte Herrmann ist zum Beispiel eine, die mit ihrem Vermächtnis Gutes für die Nachwelt bewirkt. Sie hat sich für den Naturschutz entschieden. Weltweite Naturschätze, Wildtiere und ein artgerechter Umgang mit Nutztieren lagen ihr immer am Herzen. Als es 2011 in Fukushima erneut zu einer atomaren Katastrophe kam, stand für sie fest: „Natur und Umweltschutz bleiben eine Daueraufgabe.“ In der Arbeit der Deutschen Umwelthilfe findet ihr Leben und das was ihr wichtig war nun eine Fortsetzung. Weitere Menschen, die mit Ihrem Nachlass Gutes bewirken, finden Sie hier.

Herzliche Glückwünsche für Henning Scherf

Der frühere Bremer Bürgermeister begeht am 31. Oktober seinen 81. Geburtstag. Und er blickt auf ein spannendes Leben zurück: Als ehrenamtlicher Hospizhelfer hatte er zum Interview mit uns auch eine ganz besondere Botschaft im Gepäck!

Herzliche Glückwünsche für Henning Scherf

Der frühere Bremer Bürgermeister begeht am 31. Oktober seinen 81. Geburtstag. Und er blickt auf ein spannendes Leben zurück: Als ehrenamtlicher Hospizhelfer hatte er zum Interview mit uns auch eine ganz besondere Botschaft im Gepäck!

Henning Scherf ist dreifacher Vater, neunfacher Opa und langjähriger Ehemann. Schon über 30 Jahre lebt er in einer Senioren-WG. Älterwerden, Tod und Abschied sind für viele Menschen noch immer Tabuthemen. – Nicht so für ihn! Es ist wichtig, über diese Themen nachzudenken, solange es uns gut geht.„, sagte er uns im Interview. Besonders als ehrenamtlicher Hospizhelfer erlebt er intensive Stunden, gefüllt mit Traurigkeit und Freude, Erinnerungen und Reue, Angst und Tod, Reden und Schweigen. Trotz des emotionalen Kräfteaktes empfindet er eine tiefe Verbundenheit zu der Tätigkeit.

Die Initiative durfte Henning Scherf treffen . Im Gespräch gewährte er uns ganz persönliche Einblicke in seine Kindheit, berichtet von prägenden Erlebnissen, seinem Ehrenamt als Hospizhelfer und die Angst vor dem Sterben. Sein Appell: Sich frühzeitig mit der Endlichkeit auseinandersetzen und den Abschied leben lernen. Lesen Sie hier das ganze Interview.

Apfelbaum Apfelbaum

Termine

Hier finden Sie Veranstaltungen in Ihrer Nähe rund um die Themen „Testamente und Erbschaften“

Zu den Terminen