»Es ist schon lange her, dass ich im Weltraum war.«

Am 20. Juli 1969 betraten zum ersten Mal Menschen den Mond. Nur wenige Jahre später, 1976, ebenfalls am 20. Juli, landete erstmals eine Sonde auf dem Mars. Um an diese beiden Meilensteine der Raumfahrt zu erinnern, wurde dieser Tag zum Weltraumforschungstag erklärt. – Einer, der mehr als 50 Tage im All verbrachte, ist Ulf Merbold. Die Eindrücke im Weltraum beschäftigen den Physiker bis heute und haben seinen Blick auf unsere Welt verändert.

»Es ist schon lange her, dass ich im Weltraum war.«

Am 20. Juli 1969 betraten zum ersten Mal Menschen den Mond. Nur wenige Jahre später, 1976, ebenfalls am 20. Juli, landete erstmals eine Sonde auf dem Mars. Um an diese beiden Meilensteine der Raumfahrt zu erinnern, wurde dieser Tag zum Weltraumforschungstag erklärt. – Einer, der mehr als 50 Tage im All verbrachte, ist Ulf Merbold. Die Eindrücke im Weltraum beschäftigen den Physiker bis heute und haben seinen Blick auf unsere Welt verändert.

Dreimal war Ulf Merbold im Weltraum. 1983 umkreiste er als erster bundesdeutscher Astronaut die Erde. In einem persönlichen Gespräch mit der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ verriet der der inzwischen 81-jährige Physiker, welche Gedanken ihn auch lange nach seinen Weltraummissionen noch immer bewegen:

„Es ist schon lange her, dass ich im Weltraum war. Diese Eindrücke beschäftigen mich aber nach wie vor. Für mich ist es keine Frage mehr: Es kann nicht angehen, dass wir uns komfortabel einrichten und den Noch-nicht-Geborenen unsere Altlasten hinterlassen. Wir alle, die wir hier und jetzt leben, müssen eine ethische Pflicht akzeptieren, diesen Planet für unsere Nachkommen in einem intakten Zustand zu erhalten.“

Um das Bewahren und Schützen geht es auch in der 12. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins Prinzip Apfelbaum: Lassen Sie sich inspirieren.

Zum Todestag von Robert Neil Butler: Zurückschauen mit Methode

Am 4. Juli jährte sich der Todestag von Robert Neil Butler zum zwölften Mal. Der Mediziner und Altersforscher befasste sich intensiv mit der sogenannten Biografiearbeit: Mit zunehmendem Alter kommt für viele Menschen die Zeit, zurückzuschauen. Das hat etwas Gutes und birgt Chancen. – Denn mit der richtigen Technik gelingt nicht nur die Lebensbilanz ...

Zum Todestag von Robert Neil Butler: Zurückschauen mit Methode

Am 4. Juli jährte sich der Todestag von Robert Neil Butler zum zwölften Mal. Der Mediziner und Altersforscher befasste sich intensiv mit der sogenannten Biografiearbeit: Mit zunehmendem Alter kommt für viele Menschen die Zeit, zurückzuschauen. Das hat etwas Gutes und birgt Chancen. – Denn mit der richtigen Technik gelingt nicht nur die Lebensbilanz ...

Wer bin ich?  Wo komme ich her?  Was treibt mich an?  Was will ich noch erreichen? – Diese Fragen beschäftigen uns im Laufe unseres Lebens immer wieder aufs Neue. Biografiearbeit nennen es Fachleute. Der US-amerikanische Hochschullehrer, Mediziner und Gerontologe Robert Neil Butler (1927–2010) hat dazu das Konzept der Lebensrückschau (auf englisch Life Review) entwickelt: Dabei geht es um eine bewusste und zielgerichtete Betrachtung der eigenen Biografie.

Auch wenn das erstmal nach Anstrengung klingt, es kann sich lohnen – und zudem jede Menge Freude bereiten. Mehr dazu in unserem kostenlosen Online-Magazin Prinzip Apfelbaum: Zurückschauen, Zufriedenheit gewinnen.

»Wir alle sind Bewohner des ‚Raumschiffs Erde‘, das wir gestalten und schützen wollen.«

Am 2. Juli durfte der Kulturwissenschaftler und Philosoph Thomas Macho seinen 70. Geburtstag feiern. Wir wünschen ihm alles Gute für das neue Lebensjahr und werfen bei dieser Gelegenheit einen Blick zurück: auf ein spannendes Interview, das wir mit ihm führen durften – von Utopien und Veränderungen.

»Wir alle sind Bewohner des ‚Raumschiffs Erde‘, das wir gestalten und schützen wollen.«

Am 2. Juli durfte der Kulturwissenschaftler und Philosoph Thomas Macho seinen 70. Geburtstag feiern. Wir wünschen ihm alles Gute für das neue Lebensjahr und werfen bei dieser Gelegenheit einen Blick zurück: auf ein spannendes Interview, das wir mit ihm führen durften – von Utopien und Veränderungen.

Utopien. Sie sind selten geworden. Obwohl wir in Deutschland den höchsten jemals erreichten Lebensstandard genießen und vergleichsweise in großer Sicherheit leben, erwarten viele von der Zukunft kaum etwas Gutes. Dystopien, Katastrophenvorstellungen und Untergangsängste bestimmen unsere Wahrnehmung der Welt. Warum ist das so? – Und wie kann hier ein Perspektivwechsel gelingen?

Der Kulturhistoriker Thomas Macho beschäftigt sich seit langem mit dem, wie er sagt, bedenklichen Niedergang der Utopien. Wer glaubt zum Beispiel heute noch, dass es seine Kinder einmal besser haben werden? – »Von einer besseren Zukunft zu träumen, fühlt sich für viele Jugendliche ungewohnt, alltagsfern und irgendwie unzulässig an.«, so Thomas Macho im im Gespräch für unser kostenloses Online-Magazin Prinzip Apfelbaum.

Lassen Sie sich inspirieren: Hier geht’s zum Artikel „Alles könnte anders sein!“

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