In Gedenken an Richard von Weizsäcker

Am 31. Januar jährt sich der Todestag des ehemaligen Bundespräsidenten. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ denkt aus diesem Anlass an das letzte persönliche Gespräch mit ihm zurück.

In Gedenken an Richard von Weizsäcker

Am 31. Januar jährt sich der Todestag des ehemaligen Bundespräsidenten. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ denkt aus diesem Anlass an das letzte persönliche Gespräch mit ihm zurück.

Fünf Jahre sind bereits vergangen: Im Januar 2015 verstarb Richard Karl Freiherr von Weizsäcker im Alter von 94 Jahren in Berlin . Als sechster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland erlangte er hohe Anerkennung im In- und Ausland.

Am 15. April 1920 in Stuttgart geboren, wurde er 1981 zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Wahl als Bundespräsident  im Jahr 1984  inne. Seine bewegenden Reden zum 40. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs und zur Wiedervereinigung sind wichtige Zeitdokumente und zugleich prägend für seine Amtszeit.

In einem der letzten persönlichen Gespräche hatte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ 2014 die Ehre, die Gedanken von Weizsäcker zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ kennenzulernen und zu dokumentieren: Die Wahrung des Friedens und der Freiheit jedes einzelnen war für ihn zeitlebens das übergreifende Ziel und schon damals stellte er vorausschauend fest, dass „die aktuellen Entwicklungen der Welt nachdrücklich belegen, welch zerbrechliche Güter es sind“. Ihn inspirierten Menschen, die mit ihren Möglichkeiten Dinge schafften und veränderten, so erzählte er uns: „Unser Land wieder aufzubauen, war ein großes Versöhnungswerk. Die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen gaben mir Antrieb und halfen, meinen Blick zu schärfen und Wege aufzuzeigen. Selbst einen solchen Impuls gegeben zu haben, der weiterträgt, das hoffe ich zuversichtlich.“ 

Die Fotografin Bettina Flitner porträtierte den ehemaligen Bundespräsidenten zugleich während des Gesprächs und erschuf daraus ein berührendes Triptychon. Neben Richard von Weizsäcker hat die Fotografin im Auftrag der Initiative  noch zehn weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten sowie Kurzfilme und Texte auf Audioguide sind als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?'“ an verschiedenen Orten zu sehen. – So in Kürze, vom 19. Februar bis 11. März, in der Marktkirche Hannover. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie Termine und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Tag der Ordnung

Im Laufe eines Lebens sammeln sich eine Menge Sachen an – im Keller, auf dem Dachboden, in Kommoden, Schubladen, Regalen. Was davon brauchen wir aber wirklich?

Tag der Ordnung

Im Laufe eines Lebens sammeln sich eine Menge Sachen an – im Keller, auf dem Dachboden, in Kommoden, Schubladen, Regalen. Was davon brauchen wir aber wirklich?

Mit dem neuen Jahr haben viele Menschen auch wieder viele gute VorsätzeAm 14. Januar ist Tag-der-Ordnung. – Ein guter Anlass, sich von Altem zu trennen und Dinge zu strukturieren. Für unser Magazin Prinzip Apfelbaum holen wir uns Tipps von Margareta Magnusson: Sie ist bereits 17 Mal umgezogen. Das macht sie zu einer Art Expertin im Ordnung schaffen und Ausmisten.

Die irgendwas zwischen 80 und 100 Jahre alte Schwedin erklärt uns im Gespräch ganz nüchtern:  „Je weniger Zeug man hat, desto mehr Zeit bleibt fürs Leben.“ Sie weiß, worauf es beim Ausmisten und Loslassen ankommt, aber auch wie traurig und befreiend zugleich Abschiede sein können.  Lesen Sie hier das ganze Interview mit Margareta Magnusson.

Zweite GfK-Studie veröffentlicht

Immer mehr Menschen möchten mit Ihrem Erbe einen guten Zweck unterstützen.

Zweite GfK-Studie veröffentlicht

Immer mehr Menschen möchten mit Ihrem Erbe einen guten Zweck unterstützen.

Zum zweiten Mal führte die Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ eine repräsentative Studie zur Bereitschaft des gemeinnützigen Vererbens in Deutschland durch. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden die Ergebnisse der GfK-Studie am 9. Januar, im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin, vorgestellt.

Laut Studie kann sich fast jeder und jede dritte Deutsche ab 50 Jahren vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – bei den Kinderlosen sogar mehr als die Hälfte. Die Bereitschaft zum gemeinnützigen Vererben hat damit in den letzten Jahren stark zugenommen: Während es im Jahr 2013, als die Studie erstmals im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ durchgeführt wurde, lediglich 11 Prozent waren, können sich inzwischen 28 Prozent der künftigen Erblasserinnen und Erblasser vorstellen, ihr Erbe oder einen Teil ihres Erbes einem gemeinnützigen Zweck zu hinterlassen. Bei den Kinderlosen wuchs die Bereitschaft sogar von 34 Prozent auf nun 51 Prozent.

Die Studie zeigt: Die Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr da bin?“ beschäftigt und bewegt immer mehr Menschen in unserem Land. Für die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ haben sich 22 gemeinnützige Organisationen zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist es, das Erbe für den guten Zweck ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „In dem Wunsch, mit seinem Erbe einen guten Zweck zu bedenken, liegt daher bedeutendes Potenzial für das Gemeinwohl, denn viele der künftigen Erblasser und Erblasserinnen möchten der Gesellschaft etwas zurückgeben“, so Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“.

Weitere Ergebnisse der Studie und nähere Informationen finden Sie in unserem Presse-Bereich.

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