Ausstellung in der Florinskirche Koblenz feierlich eröffnet

Mit vielen geladenen Gästen wurde die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'" in Koblenz eröffnet. Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz und Pfarrerin Birgit Becker begrüßten die über 100 Gäste der Vernissage. Bis zum 11. Juli 2022 sind die Fotografien, Textauszüge und Kurzfilme nun in der Florinskirche zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Sonntag von 10:30 bis 17:30 Uhr. Eintritt und Audioguides sind kostenfrei.

Ausstellung in der Florinskirche Koblenz feierlich eröffnet

Mit vielen geladenen Gästen wurde die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ,Was bleibt?'" in Koblenz eröffnet. Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz und Pfarrerin Birgit Becker begrüßten die über 100 Gäste der Vernissage. Bis zum 11. Juli 2022 sind die Fotografien, Textauszüge und Kurzfilme nun in der Florinskirche zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Sonntag von 10:30 bis 17:30 Uhr. Eintritt und Audioguides sind kostenfrei.

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? –Eine ernstliche Frage, die uns alle irgendwann betrifft. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders. Entstanden ist daraus die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“, die seit 2014 durch Deutschland tourt und nun auch in der Florinskirche Koblenz zu sehen ist. Die elf Persönlichkeiten gewähren darin sehr persönliche Einblicke , dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Was bleibt? – Diese Frage bewegte am Abend der Vernissage auch Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz und Pfarrerin Birgit Becker:

Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz: „Was bleibt von mir? Diese Frage stellt sich uns im Laufe des Lebens, mit zunehmendem Alter und dem Bewusstwerden von unausweichlicher Vergänglichkeit. Das Bedürfnis, Eigenes zu gestalten und nicht vergessen zu werden, ist überaus mächtig. Ich persönlich bin überzeugt davon, dass man in seinen Nachfahren Spuren hinterlässt – in Gedanken und Haltungen und so Teil eines kollektiven Gedächtnisses wird, das die gesamte Menschheit zusammenfügt.“

Pfarrerin Birgit Becker: „‚Was bleibt?‘ ‚Was ist der Sinn meines Lebens?‘ Mir als Pfarrerin sind diese Fragen in den beiden Jahren der Pandemie oft begegnet. Uns wurde die Zerbrechlichkeit unseres Lebens sehr bewusst. Aber auch, wie wertvoll Gemeinschaft, Berührung und Solidarität ist. Ich bin überzeugt: Die Liebe hört niemals auf. Sie wird wie Glaube und Hoffnung bleiben, auch wenn alles andere vergeht. Liebe, die sich auf vielfache Weise ausbreitet. In Werten, die vermittelt werden, in Zeit, die geschenkt wird, in Vertrauen, das in ein Projekt gesetzt wird.“

Die Ausstellung  ist noch bis zum 11. Juli 2022 in der Florinskirche Koblenz zu sehen, immer montags bis sonntags von 10:30 bis 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen zur Ausstellung und den 11 Persönlichkeiten sowie der Fotografin finden Sie auch hier.

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe

In der 20. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins dreht sich alles um das große Thema MENSCHLICHKEIT. Dazu: Menschenrechte vor Gericht / Ethisches Handeln / Updates für den Menschen / Ratgeber Demenz / Emotionen und Verhalten u. v. m.

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe

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No. 20 – MENSCHLICHKEIT

Der Krieg in der Ukraine macht es deutlich. Die grausamen Bilder von Tod und Zerstörung sind zum Verzweifeln. Doch gleichzeitig erleben wir eine neue Welle der Menschlichkeit. Vor allem in der Not beweisen wir, was in uns steckt, was uns als Menschen ausmacht: der spontane Altruismus, unsere Hilfsbereitschaft, wenn wir Leid erleben.

Dafür brauchen wir aber weder Krieg noch Katastrophen. Gelegenheiten, anderen Menschen etwas Gutes zu tun, gibt es jeden Tag und an vielen Orten, in vielen Situationen: bei der Arbeit, in der Familie, unter Nachbarn, auf der Straße oder im Supermarkt. Man muss sie nur nutzen! Denn ohne jede Berechnung menschlich zu handeln, lässt uns das Glück spüren, für andere da zu sein und zeigt, wer wir wirklich sind: Einfach selbstverständlich menschlich.

Lassen Sie sich ermutigen und inspirieren – zu Themen und Perspektiven rund um das Thema Menschlichkeit: Hier geht’s zur neuen Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins Prinzip Apfelbaum.

Krieg in Europa: Solidarität mit der Ukraine

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bringt seit Monaten unfassbares Leid über Millionen Menschen. Mehrere Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind bereits geflohen oder noch auf der Flucht. Zahlreiche gemeinnützige Organisationen sind im Einsatz, um Nothilfe zu leisten und Leid zu lindern. Auch unsere Solidarität und unser Mitgefühl gilt dieser Tage den Menschen in der Ukraine, die um ihr Land und ihr Leben fürchten müssen. – Unsere Solidarität gilt aber auch denjenigen, die in der russischen Gesellschaft, trotz aller Unterdrückungen, den Mut haben gegen diesen Krieg zu demonstrieren.

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» Wie das größte physische Übel der Tod ist, so ist das größte moralische zweifellos der Krieg. «

Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet,
französischer Philosoph der Aufklärung

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