Zum Andenken an Egon Bahr

Am 19. August jährt sich der Todestag des Jahrhundertpolitikers Egon Bahr zum dritten Mal. 96 Jahre würde er in diesem Jahr werden. Er ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ Einblicke in ihre Gedankenwelt gegeben haben.

Zum Andenken an Egon Bahr

Am 19. August jährt sich der Todestag des Jahrhundertpolitikers Egon Bahr zum dritten Mal. 96 Jahre würde er in diesem Jahr werden. Er ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ Einblicke in ihre Gedankenwelt gegeben haben.

Der Vordenker der deutschen Ost- und Deutschlandpolitik ist am 19. August 2015 im Alter von 93 Jahren in Berlin gestorben. In einem der letzten persönlichen Gespräche hatte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ die Ehre, die Gedanken von Bahr zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ kennenlernen zu dürfen.

„Der Apfelbaum ist für mich ein Symbol der Hoffnung, das über den Tag hinaus besteht. Bis zum Ende der Geschichte dauert es noch eine ganze Weile. Scheint die Lage auch ausweglos – man darf nicht resignieren vor dem, was absolut oder angeblich oder wahrscheinlich unvermeidbar ist.“, so Bahr im Gespräch mit Fotografin Bettina Flitner. Sie porträtierte Ihn und erschuf daraus ein berührendes Triptychon. Entstanden ist außerdem ein intensiver Kurzfilm zu dem Gespräch mit Egon Bahr.

Neben Egon Bahr hat Bettina Flitner noch zehn weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten sowie die Kurzfilme und die Texte auf Audioguide sind als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ zu sehen.

 

Nächster Ausstellungsort:  München, 12. Oktober bis 18. November
Evangelisch-Lutherische Kirche St. Markus,
Gabelsbergerstr. 6,  80333 München
Montag bis Samstag 10 :00– 17:00 Uhr, Sonntag 12:30 – 17:00 Uhr
Der Eintritt ist immer frei, Audioguides sind kostenlos.

Wim Wenders und Friede Springer feiern Geburtstag

Im August gratulieren wir zwei der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ berührende Einblicke in ihre Gedankenwelt geben, zum Geburtstag: Filmemacher Wim Wenders wurde am 14. August 1954 in Düsseldorf geboren, Verlegerin Friede Springer am 15. August 1942 in Oldsum auf der Insel Föhr.

Wim Wenders und Friede Springer feiern Geburtstag

Im August gratulieren wir zwei der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ berührende Einblicke in ihre Gedankenwelt geben, zum Geburtstag: Filmemacher Wim Wenders wurde am 14. August 1954 in Düsseldorf geboren, Verlegerin Friede Springer am 15. August 1942 in Oldsum auf der Insel Föhr.

Verlegerin Friede Springer und Filmemacher Wim Wenders sind zwei der elf Persönlichkeiten, die Fotografin Bettina Flitner im Sommer 2014 im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ zur Frage „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ gesprochen und porträtiert hat. Entstanden sind berührende Triptychen und intensive Kurzfilme aus den Gesprächen.

So sagte zum Beispiel Wim Wenders im Interview: „Die wichtigste Form in der jemand bleibt, ist zweifellos die Erinnerung im Gedächtnis anderer.“ Das Andenken an seinen Vater war dem Filmemacher immer wichtig. „Wenn ich die Augen zumache, und mir seinen Blick vorstelle, seine Stimme, ist er auch gleich wieder da“, sagte er Bettina Flitner im Gespräch. Wim Wenders wurde am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren und prägte in den 1970er Jahren den „Neuen Deutschen Film“. Mehr als 40 Filme und Dokumentationen sind seither entstanden, darunter Welterfolge wie „Der Himmel über Berlin“, „Paris, Texas“, „Buena Vista Social Club“ oder „Pina“. Bis heute zählt er zu den Erneuerern des Kinos. Auch als Fotograf genießt er großes Renommee. Seine Antwort auf die Frage „Was bleibt?“: „Die Sachen, wo man wirklich sein Herz reingesteckt hat, sind die einzigen die bleiben.“ Und als kreativer Mensch hoffe er, dass jemand aus seinen Filmen, Fotos und Texten Positives gezogen hätte, das auch bleibt.

Auch Friede Springer sieht sich als Teil eines großen Sozialgefüges: „Das Leben der Menschen zu erleichtern – das ist mein Mosaiksteinchen in einem großen Bild aus vielen bunten Steinchen. Vielleicht bin ich das, was ein großes Bild komplett macht. Aber ein ganz kleines Steinchen nur.“ Sie wurde am 15. August 1942 in Oldsum auf der Insel Föhr geboren, war die fünfte Ehefrau des Verlegers Axel Springer. Nach dessen Tod im Jahre 1985 erbte sie zusammen mit dessen Kindern und Enkeln aus früheren Ehen Anteile an seinem Verlag. Heute ist sie Mehrheitsaktionärin und Hauptgesellschafterin der Axel Springer AG sowie deren Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und hat die gemeinnützige Friede Springer Stiftung gegründet. „Ein Apfelbäumchen zu pflanzen, auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht – ich lebe nach dieser Devise. Ich lebe nach dem ʻPrinzip Apfelbaumʼ. Nicht aufgeben! Dazu braucht man Mut. Man muss an die eigenen Fähigkeiten glauben“, sagte sie im Gespräch mit Fotografin Bettina Flitner, die sie porträtierte und daraus ein berührendes Triptychon schuf. Neben Friede Springer und Wim Wenders hat Bettina Flitner noch neun weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten sowie Kurzfilme und die Texte auf Audioguide sind als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ zu sehen.

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ gratuliert herzlich und wünscht alles Gute!

Kommender Termin für die Ausstellung 2018:

12. Oktober bis 18. November in München, 
Evangelisch-Lutherische Kirche St. Markus, Gabelsbergerstr. 6, 80333 München
Montag bis Samstag 10:00 – 17:00 Uhr, sowie Sonntag 12:30 – 17:00 Uhr
Der Eintritt ist immer frei, Audioguides ebenfalls  kostenlos.

Prinzip Apfelbaum: 4. Magazin-Ausgabe ist online

Wie gebe ich meinem Leben mehr Sinn? Was muss ich beachten, wenn ich ins Ehrenamt starten will? Und warum lohnt sich die gute Tat für mich auch finanziell? Die 4. Ausgabe unseres Online-Magazins mit dem Thema EHRENSACHE gibt Antworten. Impulse für ein sinnhaftes Leben, Tipps für den Start ins Ehrenamt und konkrete Anregungen für alle, die Gutes hinterlassen wollen.

Prinzip Apfelbaum: 4. Magazin-Ausgabe ist online

Wie gebe ich meinem Leben mehr Sinn? Was muss ich beachten, wenn ich ins Ehrenamt starten will? Und warum lohnt sich die gute Tat für mich auch finanziell? Die 4. Ausgabe unseres Online-Magazins mit dem Thema EHRENSACHE gibt Antworten. Impulse für ein sinnhaftes Leben, Tipps für den Start ins Ehrenamt und konkrete Anregungen für alle, die Gutes hinterlassen wollen.

Im Januar 2018 brachte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ das Online-Magazin erstmals heraus. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema EHRENSACHE – Impulse für ein sinnhaftes Leben, Tipps für den Start ins Ehrenamt und konkrete Anregungen für alle, die Gutes hinterlassen wollen.

Was sind die Quellen für ein sinnhaftes Leben? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Psychologin Tatjana Schnell und berichtet im Magazin: Erfüllung findet, wer Wissen und Werte weitergibt und Verantwortung übernimmt.

Im Interview dieses Mal – Geschäftsmann und Familienvater Alexander Broschier. Er fragte sich vor vielen Jahren „Wie will ich im Gedächtnis bleiben?“. Inzwischen ist Brochier im Ruhestand, hat mehrere Ehrenämter inne und Stiftungen gegründet und ist einer der größten Geldgeber für gemeinnützige Zwecke in Deutschland.

Fast jeder Zweite über 65 engagiert sich ehrenamtlich. Wer für sich herausgefunden hat, welches Ehrenamt den eigenen Interessen entspricht, sollte vorab einige grundlegende Dinge beachten. Die aktuelle Ausgabe gibt Tipps für das erste Gespräch mit der gemeinnützigen Einrichtung und zu rechtlichen und finanziellen Fragen wie die nach Versicherungsschutz oder Aufwandsentschädigung. Abgerundet wird auch diese Ausgabe durch Wissenshappen und Ratgeber. In Ausgabe 4 erfahren Leserinnen und Leser unter anderem, wie sie mit ihrem Testament Steuern sparen können.

 

Auf www.das-prinzip-apfelbaum.de dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“.  Das Online-Magazin ist ein Projekt der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, ein Zusammenschluss aus 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen . Alle zwei Monate schenkt die Initiative Frauen und Männern ab 55 schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps. Die sechs Ausgaben pro Jahr folgen je einem thematischen Schwerpunkt wie Glück, Familie, Ehrensache oder Trauer. Dabei sind die Inhalte des Magazins anspruchsvoll, die Gestaltung zeitgemäß und nicht ohne Augenzwinkern. „Wir wollen den Themen die Schwere nehmen und Menschen ermutigen, über ihr Erbe nachzudenken“, betont Susanne Anger. „Die Zeit ist reif für ein hochwertiges Online-Magazin, das sich mit den Themen beschäftigt, die uns alle betreffen, und doch für viele noch immer ein Tabu sind.“ Darüber hinaus beantwortet ein wachsender Ratgeber-Pool wichtige Fragen zu Erbe und Engagement praxisnah.

„Alle, die sich Gedanken darüber machen, was einmal von ihnen bleiben soll, finden im Magazin Prinzip Apfelbaum Impulse und Rat“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“. Das Konzept: „Wir nähern uns der Frage ‚Was bleibt?‘ aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir denken offen nach über das Leben und den Tod. Wir fragen kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen. Und wir sparen nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns noch bleibt.“

Wer keine Ausgabe verpassen möchte, abonniert am besten den Newsletter hier auf der Seite – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

Begeisterndes Konzert mit Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung im Kurhaus Wiesbaden

Mehr als 350 Gäste der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ genossen das Dankeschön-Konzert „Klassik für Freunde“

Begeisterndes Konzert mit Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung im Kurhaus Wiesbaden

Mehr als 350 Gäste der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ genossen das Dankeschön-Konzert „Klassik für Freunde“

Großen Applaus ernteten die beiden Musikerinnen der Anne-Sophie Mutter Stiftung für ihren Konzert-Abend „Klassik für Freunde“ zugunsten der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ am Abend des 19. Juni im Kurhaus Wiesbaden. Geigen-Virtuosin Anne-Sophie Mutter selbst hat dieses Event möglich gemacht. „Das Konzert war ein wundervolles Geschenk für all jene Menschen, die sich engagieren und großzügig spenden“, bedankte sich Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, bei der Anne-Sophie Mutter-Stiftung und ihrer Stipendiatin Noa Waldschut (Violine) und der Musikerin Lauma Skride(Klavier).

Die bereits international bekannten Künstlerinnen musizierten vor vollem Haus. Sie präsentierten in großer Brillanz und Warmherzigkeit Stücke von Franz Schubert, Camille Saint-Saëns, Claude Debussy und Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Dementsprechend begeistert feierten die mehr als 350 Gäste der Initiative, die zu diesem Benefiz-Konzert geladen waren, die beiden Talente.

„Seit ich sechs, sieben Jahre alt bin, fasziniert mich karitative Tätigkeit. Diese Empfindsamkeit, dieses Mitfühlen, das dieser Arbeit inne liegt, kennt jedes Kind, jeder Mensch. Mit der Musik kann man Mitgefühl auf wunderbare Weise über einen passiven Zustand hinaus in etwas Aktives verwandeln. Es geht darum, Menschen zum Innehalten zu bewegen, und dazu, sich für eine Sache zu engagieren, Zeit und Geld zu opfern, um aus dem Alltag herauszutreten und den anderen wahrzunehmen. Deshalb ist es mir auch wichtig, dass die Stipendiaten meiner Stiftung mit mir an Benefizprojekten arbeiten und sich sozial engagieren“, erklärte Anne Sophie Mutter gegenüber der Initiative.

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ gewann die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter im Sommer 2014 als eine von 11 Persönlichkeiten für das Ausstellungsprojekt „Das Prinzip Apfelbaum“ und portraitierte sie mit Blick auf ihre Gedanken zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“. Sowohl die Gespräche, in Form von Texten und Kurzfilmen, als auch die Fotos sind Teil der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“, in der die Fotografin Bettina Flitner berührende Triptychen von Anne-Sophie Mutter und weiteren zehn Persönlichkeiten geschaffen hat.

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