Initiative zeigt sich auf der Messe zum 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund

Vom 28. bis 30. Mai präsentiert sich die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ in den Westfalenhallen Dortmund.

Initiative zeigt sich auf der Messe zum 12. Deutschen Seniorentag in Dortmund

Vom 28. bis 30. Mai präsentiert sich die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ in den Westfalenhallen Dortmund.

Freizeit und Sport, Gesundheit und Wellness, Reisen und Bildung, Finanzen und Vorsorge sowie Pflege, Wohnen und Betreuung sind gefragte Themen der Senioren von heute. Die mehr als 190 Aussteller auf der Messe des Deutschen Seniorentages Dortmund, bieten Informationen rund um diese Schwerpunkte. Das Motto des diesjährigen Events lautet „Brücken bauen“. In diesem Sinne möchte der 12. Deutsche Seniorentag Menschen jeden Alters ermutigen, auf einander zuzugehen und sich in die Gesellschaft einzubringen. Die drei Veranstaltungstage bieten auch diesbezüglich viele Gelegenheiten, um Wege und Lösungen für ein schönes und erfülltes Leben zu finden – privat und als Gesellschaft.

Unter den Ausstellern ist auch die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ (Halle 3B Stand D20). Sie zeigt ihr Informations- und Serviceangebot rund ums gemeinnützige Vererben und lädt die Messe-Besucher ein, sich mit der Frage „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“ auseinanderzusetzen.

Am 30. Mai um 12:30 Uhr hält Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, auf der Hauptbühne der Halle 3B einen Vortrag über das „Prinzip Apfelbaum“. Denn immer mehr Menschen möchten selbst bestimmen, welche Spuren sie in dieser Welt hinterlassen und wie sie das, was ihnen im Leben wichtig war, für kommende Generationen bewahren können. Eine Möglichkeit, eigene Werte weiterzugeben, ist ein Testament für den guten Zweck. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ unterstützt bei dem Vorhaben gemeinnützig zu vererben u.a. mit der Vermittlung kompetenter Ansprechpartner.

Auf der Messe des 12. Deutschen Seniorentages 2018, vom 28. und 30. Mai im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund, finden Sie die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ in der Halle 3B am Stand D20. Am 28. Und 29. Mai von 9 bis 18 Uhr sowie am 30. Mai von 9 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet 12 Euro (inkl. VRR-Tageskarte). Im Eintrittspreis sind alle Vorträge, Events und Aktionen enthalten.

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe ist online

Gute Worte, neue Orte, eigene Rituale – Ausgabe 3 unseres Online-Magazins widmet sich dem Thema ABSCHIED, in all seinen Facetten. Über das Nahsein, das Loslassen und über das, was bleibt.

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe ist online

Gute Worte, neue Orte, eigene Rituale – Ausgabe 3 unseres Online-Magazins widmet sich dem Thema ABSCHIED, in all seinen Facetten. Über das Nahsein, das Loslassen und über das, was bleibt.

Im Januar 2018 brachte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ das Online-Magazin erstmals heraus. In der aktuellen Ausgabe dreht sich alles um das Thema  ABSCHIED – aus Sicht der Sterbenden und der Zurückbleibenden. Es geht um Vorsorgen und Versöhnen, um Trauer und Trost. Darum, das Gespräch zu suchen und Bleibendes zu hinterlassen. Im Interview berichtet diesmal David Ensikat von seinen Erfahrungen. Als Nachrufeschreiber beim Berliner Tagesspiegel führt er oft lange Gespräche mit Angehörigen und Freunden von Verstorbenen. Des Weiteren sprachen wir mit Henning Scherf, dem früheren Bremer Bürgermeister, der seit vielen Jahren Sterbende auf ihrem letzten Weg begleitet und dafür plädiert, sich bewusst auf den Abschied einzulassen. Leserinnen und Leser finden außerdem Anregungen zu alternativen Bestattungsmöglichkeiten, aber auch zur Vorsorge diesbezüglich. Zudem widmet sich die Ratgeber-Rubrik der Thematik des langsamen Abschieds durch eine unheilbare Krankheit. Abgerundet wird auch diese Ausgabe durch Literaturtipps, kleine Geschichten und Wissenswertes.

Auf www.das-prinzip-apfelbaum.de dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“.  Das Online-Magazin ist ein Projekt der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, ein Zusammenschluss aus 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen . Alle zwei Monate schenkt die Initiative Frauen und Männern ab 55 schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps. Die sechs Ausgaben pro Jahr folgen je einem thematischen Schwerpunkt wie Glück, Familie, Ehrensache oder Trauer. Dabei sind die Inhalte des Magazins anspruchsvoll, die Gestaltung zeitgemäß und nicht ohne Augenzwinkern. „Wir wollen den Themen die Schwere nehmen und Menschen ermutigen, über ihr Erbe nachzudenken“, betont Susanne Anger. „Die Zeit ist reif für ein hochwertiges Online-Magazin, das sich mit den Themen beschäftigt, die uns alle betreffen, und doch für viele noch immer ein Tabu sind.“ Darüber hinaus beantwortet ein wachsender Ratgeber-Pool wichtige Fragen zu Erbe und Engagement praxisnah.

„Alle, die sich Gedanken darüber machen, was einmal von ihnen bleiben soll, finden im Magazin Prinzip Apfelbaum Impulse und Rat“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“. Das Konzept: „Wir nähern uns der Frage ‚Was bleibt?‘ aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir denken offen nach über das Leben und den Tod. Wir fragen kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen. Und wir sparen nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns noch bleibt.“

Wer keine Ausgabe verpassen möchte, abonniert am besten den Newsletter hier auf der Seite – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

 

Günter Grass: „Wenn es mir gelungen ist, zwei, drei Bücher geschrieben zu haben, die auch in späteren Zeiten in die Hand genommen werden, dann ist das schon was."

Am 13. April jährt sich der Todestag von Günter Grass, einem der bedeutendsten deutschen Schriftsteller, zum dritten Mal. Der Literaturnobelpreisträger ist im Alter von 87 Jahren in Lübeck gestorben.

Günter Grass: „Wenn es mir gelungen ist, zwei, drei Bücher geschrieben zu haben, die auch in späteren Zeiten in die Hand genommen werden, dann ist das schon was."

Am 13. April jährt sich der Todestag von Günter Grass, einem der bedeutendsten deutschen Schriftsteller, zum dritten Mal. Der Literaturnobelpreisträger ist im Alter von 87 Jahren in Lübeck gestorben.

In einem der letzten persönlichen Gespräche hatte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ die Ehre, die Gedanken von Grass zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ kennenlernen zu dürfen. Die Fotografin Bettina Flitner porträtierte ihn zu diesem Thema und erschuf daraus ein berührendes Triptychon.

„So fehlkonstruiert wir Menschen sind, wir haben aber auch die Gabe, zu reflektieren, über unsere Fehler nachzudenken, Lektionen, die uns die Geschichte erteilt hat – wie mir in sehr jungen Jahren – zu begreifen und daraus Konsequenzen ziehen. Das heißt, von den Rechten des Demokraten Gebrauch zu machen. Den Mund aufmachen, mitreden, nicht schweigend erdulden, nicht zulassen, dass der Bürger zum bloßen Konsumenten verkürzt wird. Das sind die Dinge, die ich versucht habe in meinen Büchern zu erzählen, aber auch in Reden und Essays weiterzureichen“, so Grass im Gespräch mit Bettina Flitner, woraus ein feinfühliger, intensiver Audiobeitrag sowie ein Kurzfilm entstanden ist.

Neben Günter Grass hat Bettina Flitner noch zehn weitere Persönlichkeiten porträtiert. Die Fotoarbeiten, Texte auf Audioguides sowie Kurzfilme sind als Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‚“ zu sehen. Nächster Termin: 14. Juni – 15. Juli  2018 in der St. Nikolai-Kirche Potsdam.

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