Christine Rockel ermöglicht Lepra- und Tuberkulosekranken eine Zukunft

Christine Rockel engagiert sich seit 1971 für die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe. Ihr Herz schlägt bis heute für die Menschen in Pakistan und Indonesien, die durch ihr ehrenamtliches Engagement unterstützt werden konnten.

Christine Rockel ermöglicht Lepra- und Tuberkulosekranken eine Zukunft

Christine Rockel engagiert sich seit 1971 für die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe. Ihr Herz schlägt bis heute für die Menschen in Pakistan und Indonesien, die durch ihr ehrenamtliches Engagement unterstützt werden konnten.

Deshalb hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester Marlis im Testament die DAHW als alleinige Schlusserbin eingesetzt, „weil wir wollen, dass die wichtige Arbeit, die wir zu unseren Lebzeiten schon unterstützt haben, auch nach unserem Tod weiter fortgesetzt werden kann.“

Dr. Gerhard Raydt ist begeistert

Auf einer Reise zu Sielmanns Biotopverbund Bodensee überzeugte er sich persönlich, wie erfolgreich seine Spenden für den Naturschutz und den Erhalt heimischer Tiere und Pflanzen eingesetzt werden.

Dr. Gerhard Raydt ist begeistert

Auf einer Reise zu Sielmanns Biotopverbund Bodensee überzeugte er sich persönlich, wie erfolgreich seine Spenden für den Naturschutz und den Erhalt heimischer Tiere und Pflanzen eingesetzt werden.

Bereits seit vielen Jahren fördert der Naturfreund die Heinz Sielmann Stiftung – und möchte dies auch weiterhin tun. In seinem Testament hat er deshalb die Stiftung bedacht. „Ich erachte das als besonders wirksame Investition in eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel.“

Johannes Walkers Testament lässt Kinder in Geborgenheit aufwachsen

Was Kinder am meisten brauchen, weiß er genau: Liebe und Geborgenheit.

Johannes Walkers Testament lässt Kinder in Geborgenheit aufwachsen

Was Kinder am meisten brauchen, weiß er genau: Liebe und Geborgenheit.

Sieben Kinder hat er großgezogen, heute freut er sich über eine große Enkelschar. Zu seiner Familie gehören auch 3.200 Mädchen und Jungen in Lateinamerika. Seit über 30 Jahren unterstützt er dort die nph- Kinderdörfer. Die Werte des christlichen Kinderhilfswerks begeistern ihn von Anfang an. Er ist froh zu wissen, dass die Kinder so angenommen werden, wie sie sind, und in Liebe und im christlichen Glauben erzogen werden. „Die Kinder von nph sind auch meine Kinder. Bis zum Ende meines Lebens werde ich für sie Sorge tragen – und auch noch darüber hinaus.“ Neben seinen eigenen Kindern hat er auch sie fest in seinem Testament mit eingeschlossen.

Heike von Lützau-Hohlbein hat das Vergessen in der Familie erlebt

Mutter, Tante und Schwiegermutter erkrankten an Demenz. Anlass für die Wahlmünchenerin, sich aktiv in der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu engagieren.

Heike von Lützau-Hohlbein hat das Vergessen in der Familie erlebt

Mutter, Tante und Schwiegermutter erkrankten an Demenz. Anlass für die Wahlmünchenerin, sich aktiv in der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zu engagieren.

Seit 25 Jahren ist sie für ihr Ehrenamt viel unterwegs. Damit die Selbsthilfeorganisation langfristig finanziell unabhängig arbeiten kann, gründete Heike von Lützau-Hohlbein die Deutsche Alzheimer Stiftung. „Ich wollte einen Anfang machen und andere Unterstützer motivieren“, sagt sie. Mit Erfolg. Viele Menschen haben seither die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in ihrem Testament bedacht.

Elke Heyder sorgt dafür, dass Hilfe nicht zu spät kommt.

„Gute Freunde sind auch in schlechten Zeiten für dich da.“ Elke Heyder legt großen Wert darauf. Um andere kümmert sich die 69-jährige Pensionärin aus Überzeugung.

Elke Heyder sorgt dafür, dass Hilfe nicht zu spät kommt.

„Gute Freunde sind auch in schlechten Zeiten für dich da.“ Elke Heyder legt großen Wert darauf. Um andere kümmert sich die 69-jährige Pensionärin aus Überzeugung.

Von „Ruhestand“ kann bei ihr keine Rede sein. Ihre Tage sind ausgefüllt. An der Universität Göttingen besucht sie Seminare in Kunstgeschichte. Oft nimmt sie an Studienreisen teil. Als ein enger Freund 2008 in Kuba plötzlich erkrankte und schnell zurück nach Deutschland fliegen musste, gab ihr das zu denken. Seitdem unterstützt Elke Heyder die DRF Luftrettung. Die Rettungsflieger hat sie auch in ihrem Testament bedacht. „Menschen sollen sich im Notfall auf schnelle Hilfe verlassen können wie auf einen guten Freund.“

Dr. Günther Vock sorgte zeitlebens für den Naturschutz

Als Naturwissenschaftler war es Dr. Günther Vock gewohnt, kritische Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu ergründen. Kraft und Inspiration dafür fand er in der Natur, der er stets mit Respekt und Fürsorge begegnete. Er war sicher: „Wir brauchen die Natur, und die Natur braucht uns.“

Dr. Günther Vock sorgte zeitlebens für den Naturschutz

Als Naturwissenschaftler war es Dr. Günther Vock gewohnt, kritische Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu ergründen. Kraft und Inspiration dafür fand er in der Natur, der er stets mit Respekt und Fürsorge begegnete. Er war sicher: „Wir brauchen die Natur, und die Natur braucht uns.“

Seine Überzeugung lebte Dr. Günther Vock in Taten: Zeitlebens unterstützte er den Umwelt- und Naturschutz als Spender und Förderer. Seinen Kindern vermittelte er Werte wie Achtsamkeit, Sparsamkeit und Verantwortung. Und auch am Ende seines Lebens beantwortete er die Frage „Was bleibt?“ mit einem großzügigen Geschenk: Seine Ersparnisse ließ er unter anderem der Deutschen Umwelthilfe zukommen, die mit ihrer Arbeit seine Werte für die folgenden Generationen weiterleben lässt: „Damit tue ich heute das Beste für meine Kinder und Enkel“.

 

 

Günter Grein schützt Europas Naturschätze über Grenzen hinweg

Er ist ein Naturkundler durch und durch. Mit Lupe und offenen Augen durchstreifte er schon in Jugendtagen Wiesen und Wälder.

Günter Grein schützt Europas Naturschätze über Grenzen hinweg

Er ist ein Naturkundler durch und durch. Mit Lupe und offenen Augen durchstreifte er schon in Jugendtagen Wiesen und Wälder.

Sein Leben lang studierte Günter Grein Pflanzen und Tieren intensiv. Besonders fasziniert ist der heute 69-Jährige von Heuschrecken. Mehrere hundert Arten kann er mühelos aufzählen. Ein ganzes Buch hat er ihnen gewidmet. Wer weiß besser als er, wie empfindlich viele Tiere und Pflanzen auf Veränderungen ihres Lebensraums reagieren? In seinem Testament hat Günter Grein deshalb die EuroNatur Stiftung bedacht. „Am besten lassen sich unsere Naturschätze möglichst großräumig und gemeinsam mit den Menschen erhalten.“ Davon ist er überzeugt. Dafür macht er sich stark.

Julia Latscha engagiert sich für beste Bildungschancen für Kinder und Jugendliche

Ihr starkes Gerechtigkeitsbewusstsein ist der Motor für ihr Engagement für eine bessere Bildung in Deutschland. Mit der Stiftung Bildung fördert die zweifache Mutter mehr Vielfalt und Chancengerechtigkeit in Schulen und Kindergärten.

Julia Latscha engagiert sich für beste Bildungschancen für Kinder und Jugendliche

Ihr starkes Gerechtigkeitsbewusstsein ist der Motor für ihr Engagement für eine bessere Bildung in Deutschland. Mit der Stiftung Bildung fördert die zweifache Mutter mehr Vielfalt und Chancengerechtigkeit in Schulen und Kindergärten.

Vielfalt zu begrüßen und in ihr etwas positiv Herausforderndes zu sehen, lernte Julia Latscha nach der Geburt ihres ersten Kindes. Aufgrund eines ärztlichen Fehlers kam ihre Tochter mit einer Behinderung auf die Welt. Dieses Erlebnis und die Erfahrung, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft die gleichen Rechte und Chancen haben müssen, motivieren sie jeden Tag aufs Neue, sich für eine gerechte, vielfältige und inklusive Gesellschaft einzusetzen. Lange kämpfte die Physiotherapeutin und Philosophin allein für Vielfalt, Inklusion und individuelle Entfaltungsmöglichkeiten eines jeden Kindes in Kindergärten und Klassenzimmern. Bis sie erkannte: Zusammen lässt sich mehr erreichen. Sie ist eine der Gründerinnen der spendenfinanzierten Stiftung Bildung, die sie auch in ihrem Testament bedenkt. „So unterstütze ich nachhaltig eine chancengerechte und vielfältige Bildung bundesweit.“

Sabine Steel stärkt die Menschenrechte mit ihrem Testament

Die eigenen Erfahrungen der Nachkriegszeit haben Sabine Steel stark geprägt. Die Familie der heute 74-Jährigen Berlinerin musste aus Pommern fliehen. Sie wuchs in direkter Nähe zum KZ Sachsenhausen auf und wurde so schon als Kind mit den Gräueltaten der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert. Warum so viele Menschen nur das eigene Kriegsleid beklagten und kaum Mitleid für die Verfolgten und Ermordeten hatten, konnte sie nie verstehen.

Sabine Steel stärkt die Menschenrechte mit ihrem Testament

Die eigenen Erfahrungen der Nachkriegszeit haben Sabine Steel stark geprägt. Die Familie der heute 74-Jährigen Berlinerin musste aus Pommern fliehen. Sie wuchs in direkter Nähe zum KZ Sachsenhausen auf und wurde so schon als Kind mit den Gräueltaten der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert. Warum so viele Menschen nur das eigene Kriegsleid beklagten und kaum Mitleid für die Verfolgten und Ermordeten hatten, konnte sie nie verstehen.

Im Laufe ihres Lebens verfolgte die ehemalige Gymnasiallehrerin viele Kriege, die ihr nahegingen. Die Verteidigung der Menschenrechte wurde zu ihrer Herzenssache. Seit den 1980er Jahren engagiert sich Sabine Steel für Amnesty International. Auch in ihrem Testament hat sie die Menschenrechtsorganisation lange schon bedacht. „Ich möchte meiner Stimme damit langfristig Gewicht geben“, sagt sie. Denn sie ist sicher: „Menschenrechte sind immer relevant.

Hannelore Kosak fördert mit ihrem Nachlass das Recht auf Gesundheit

Die pensionierte Beamtin ist gerne und weit gereist – 64 Länder hat sie im Laufe ihres Lebens besucht.

Hannelore Kosak fördert mit ihrem Nachlass das Recht auf Gesundheit

Die pensionierte Beamtin ist gerne und weit gereist – 64 Länder hat sie im Laufe ihres Lebens besucht.

In Haiti und Indien traf sie auch Menschen, für die der Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung alles andere als selbstverständlich ist. Als sie selbst schwer erkrankte, entschied sie sich, action medeor als Haupterben in ihrem Testament zu bedenken. In vielen persönlichen Gesprächen sprach sie offen über ihre Wünsche, bevor sie 2013 mit 68 Jahren starb: Für möglichst viele Menschen sollte das Recht auf Gesundheit Wirklichkeit werden. Das war ihr Letzter Wille. Ihr Erbe hilft dabei nun ganz konkret.

Herbert Drossel hilft der Natur mit seinem Letzten Willen

Die Havel liebt er schon seit seiner Jugend

Herbert Drossel hilft der Natur mit seinem Letzten Willen

Die Havel liebt er schon seit seiner Jugend

Jeden Sommer verbrachte er viele Wochen mit Freunden auf dem Fluss und paddelte entlang der naturnahen Ufer – immer auf der Suche nach Seeadlern, Rotmilanen, Libellen und anderen seltenen Arten. „Mit meinem Testament möchte ich dem NABU bei der Renaturierung der Havel helfen. Der Fluss soll wieder so lebendig werden wie vor vielen Jahren in meiner Jugendzeit.“ Auf „seiner“ Drossel-Insel genießt er schon jetzt das Wachsen der künftigen Auenwälder.

Burton Kout gibt Kindern in Deutschland eine starke Stimme

Familie ist das Wichtigste im Leben. Davon ist Burton Kout überzeugt. Der heute 75-Jährige wuchs selbst in einer großen Familie auf, in der Kinder eine wichtige Rolle spielen und Zusammenhalt groß geschrieben wird.

Burton Kout gibt Kindern in Deutschland eine starke Stimme

Familie ist das Wichtigste im Leben. Davon ist Burton Kout überzeugt. Der heute 75-Jährige wuchs selbst in einer großen Familie auf, in der Kinder eine wichtige Rolle spielen und Zusammenhalt groß geschrieben wird.

Dies hat er nicht nur an seine eigenen vier Kinder weitergegeben. Seine Werte sollen, das ist sein Wunsch, auch in der Gesellschaft einen stärkeren Widerhall finden. Deshalb widmet Burton Kout einen Teil seines Erbes dem Deutschen Kinderhilfswerk. Sein Testament hat er schon jetzt verfasst. „Ich möchte meinen Kindern zeigen, dass Weitergeben zu einem sinnvoll gestalteten Leben gehört. Auch über den Tod hinaus.“

Werner Heidemann hilft, Schlaganfälle zu verhindern.

Ein selbstbestimmtes Leben führen, das ist Werner Heidemann wichtig. Der 89-Jährige weiß, was er will. Auch über sein Lebensende hinaus.

Werner Heidemann hilft, Schlaganfälle zu verhindern.

Ein selbstbestimmtes Leben führen, das ist Werner Heidemann wichtig. Der 89-Jährige weiß, was er will. Auch über sein Lebensende hinaus.

„Ich habe mir vieles hart erarbeiten müssen. Deshalb möchte ich selbst entscheiden, was mit meinem Geld passiert. Und ich möchte Gutes tun.“ Für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe engagiert sich Werner Heidemann, seit er seinen Vater in Folge eines Schlaganfalls verlor. Als später seine Frau an Krebs verstarb, entschied er: „Mein Erbe soll Einsatz in Wissenschaft und Forschung finden. Menschen sollen gar nicht erst krank werden.“

Roland Gingold liegt das Schicksal der Kinder in Mosambik besonders am Herzen

Das Land ist bitterarm, viele Mädchen werden als Haushaltshilfen verkauft oder zur Prostitution gezwungen.

Roland Gingold liegt das Schicksal der Kinder in Mosambik besonders am Herzen

Das Land ist bitterarm, viele Mädchen werden als Haushaltshilfen verkauft oder zur Prostitution gezwungen.

Um das zu verhindern, fördert Roland Gingold seit vielen Jahren die Ausbildung der Kinder in einem Waisenhaus. Eigene Nachkommen hat er nicht. Damit sein Vermögen nicht an den Staat fällt, entschloss er sich dazu, die Welthungerhilfe als Erbin einzusetzen. „Nun bin ich sicher, dass meine Ideale über viele Generationen fortbestehen.“

Elfriede und Gertraud Blätterbinder widmen sich dem Tierschutz

Sie verbindet mehr als der gleiche Nachname. Seit Kindertagen liegen den Schwestern Tiere sehr am Herzen. Von VIER PFOTEN erfuhren sie, dass es Tierleid gibt, von dem sie bis dahin nichts ahnten.

Elfriede und Gertraud Blätterbinder widmen sich dem Tierschutz

Sie verbindet mehr als der gleiche Nachname. Seit Kindertagen liegen den Schwestern Tiere sehr am Herzen. Von VIER PFOTEN erfuhren sie, dass es Tierleid gibt, von dem sie bis dahin nichts ahnten.

Großzügig unterstützen sie die Tierschutzorganisation schon seit Jahren. Und da sie selbst keine Kinder haben, werden sie auch ihren Nachlass dem Tierschutz widmen. „Wir sind froh darüber, unseren Nachlass in guten Händen zu wissen.“

Irene Masch-Modrow sorgt dafür, dass Herzen stark bleiben

Erst verlor sie ihren Vater, später auch ihren Mann überraschend. Der plötzliche Herztod riss beide unerwartet aus dem Leben. Etwa 200.000 Menschen in Deutschland trifft es jedes Jahr. Bekannt ist über den sogenannten Sekundentod aber viel zu wenig.

Irene Masch-Modrow sorgt dafür, dass Herzen stark bleiben

Erst verlor sie ihren Vater, später auch ihren Mann überraschend. Der plötzliche Herztod riss beide unerwartet aus dem Leben. Etwa 200.000 Menschen in Deutschland trifft es jedes Jahr. Bekannt ist über den sogenannten Sekundentod aber viel zu wenig.

Für Irene Masch-Modrow war das der Anlass, ihr Vermögen der Deutschen Herzstiftung zu hinterlassen. Sie wollte die Erforschung des plötzlichen Herzstillstands fördern. Über ihren Tod hinaus hilft sie damit, Leben zu retten.

Birgit und Bernd Fiedler engagieren sich im Kampf gegen Blutkrebs

In der Zeitung lasen sie von einem kleinen Mädchen, das an Blutkrebs erkrankt war. Die einzige Rettung: der richtige Stammzellspender.

Birgit und Bernd Fiedler engagieren sich im Kampf gegen Blutkrebs

In der Zeitung lasen sie von einem kleinen Mädchen, das an Blutkrebs erkrankt war. Die einzige Rettung: der richtige Stammzellspender.

Die Fiedlers zögerten nicht. Sie ließen sich bei der DKMS als Spender registrieren – für das Ehepaar aus Bad Eilsen eine Herzenssache und der Anfang ihres Engagements gegen den Blutkrebs. „Ich durfte bereits über 60 Jahre lang mein Leben mit Erfahrungen und Erlebnissen füllen“, erklärt Bernd Fiedler. „Es ist unfair, wenn anderen dieses Recht verwehrt bleibt.“ Auch mit ihrem letzten Willen unterstützen die Fiedlers deshalb die DKMS. „Damit auch Blutkrebspatienten wieder ein Leben vor sich haben. So wie es sein sollte.“

Barbara Graf* hilft älteren Menschen mit ihrem Testament

Sie liebt ihre Unabhängigkeit und lange Spaziergänge. Mit ihrem Letzten Willen unterstützt eine Berlinerin die Pflege und Betreuung älterer Menschen.

Barbara Graf* hilft älteren Menschen mit ihrem Testament

Sie liebt ihre Unabhängigkeit und lange Spaziergänge. Mit ihrem Letzten Willen unterstützt eine Berlinerin die Pflege und Betreuung älterer Menschen.

Was sie mit Fürsorge verbindet? Die Johanniter-Unfall-Hilfe. Die Antwort kommt ohne Zögern. Die Berlinerin, die anonym bleiben möchte, ist 71 Jahre alt und lebt in Lichterfelde. Kinder hat sie keine. Braucht sie Hilfe, sind die Johanniter für sie da – jederzeit, dank des Hausnotrufs sogar auf Knopfdruck. Die stets warmherzige Art der Mitarbeiter schätzt sie sehr. In ihrem Testament hat sie die Johanniter zum Alleinerben benannt. „Ich habe nicht nur Gewissheit, dass sie alles in meinem Sinne regeln. Mit meinem Nachlass unterstütze ich die Johanniter in der Pflege und Betreuung älterer Menschen in Berlin. Ich freue mich, dass ich auf diesem Weg etwas zurückgeben kann.“

*Name geändert

Liselotte Herrmann kämpfte zeitlebens für den Naturschutz

Das Vertrauen in die Politik verlor sie im April 1986. Kein Salat aus dem Garten, wochenlang keine Milchprodukte, jahrelang keine Pilze – die Atomkatastrophe von Tschernobyl war eine Zäsur.

Liselotte Herrmann kämpfte zeitlebens für den Naturschutz

Das Vertrauen in die Politik verlor sie im April 1986. Kein Salat aus dem Garten, wochenlang keine Milchprodukte, jahrelang keine Pilze – die Atomkatastrophe von Tschernobyl war eine Zäsur.

Ihren Einsatz für Natur und Umwelt spornte das nur weiter an. Weltweite Naturschätze, Wildtiere und ein artgerechter Umgang mit Nutztieren lagen ihr am Herzen. Das Mannheimer Umweltzentrum unterstützte sie von Beginn an, sie schrieb Leserbriefe, mischte sich ein. „Selber was machen!“ war ihre Lösung. Als es 2011 in Fukushima erneut zu einer atomaren Katastrophe kam, stand für sie fest: „Natur- und Umweltschutz bleiben eine Daueraufgabe.“ In der Arbeit der Deutschen Umwelthilfe findet ihr Leben nun eine Fortsetzung.

Marita Nolde* hilft Menschen sich selbst zu helfen

Die 75-jährige hatte Glück im Leben. Gefehlt hat es ihr an nichts, auch jetzt im Alter geht es ihr gut. Ihre große Leidenschaft: Fernreisen. In Afrika südlich der Sahara sah sie die Not und den riesigen Bedarf an Unterstützung mit eigenen Augen.

Marita Nolde* hilft Menschen sich selbst zu helfen

Die 75-jährige hatte Glück im Leben. Gefehlt hat es ihr an nichts, auch jetzt im Alter geht es ihr gut. Ihre große Leidenschaft: Fernreisen. In Afrika südlich der Sahara sah sie die Not und den riesigen Bedarf an Unterstützung mit eigenen Augen.

Seitdem begleitet sie Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe als Spenderin. „Es liegt mir am Herzen, den Fortgang dieses wunderbaren Werks auch über meinen Tod hinaus zu sichern.“ Ihr Testament hat sie bereits aufgesetzt.

*Name geändert

R . Grimm fördert mutige Ideen, die die Welt bessern machen

Er brennt für die großen Menschheitsthemen: Menschenrechte, Umweltschutz, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Arbeit dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird

R . Grimm fördert mutige Ideen, die die Welt bessern machen

Er brennt für die großen Menschheitsthemen: Menschenrechte, Umweltschutz, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Arbeit dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird

Den „Alternativen Nobelpreis“ und die Stiftung, die ihn Jahr für Jahr vergibt, schätzt und unterstützt er deshalb seit Langem. Und auch nach seinem Tod möchte er, dass dieser ganzheitliche Ansatz weiter Nutzen für die Menschheit bringt. Sein Testament gibt ihm schon heute Sicherheit: Sein Vermögen soll einmal helfen, scheinbar Unmögliches möglich zu machen – und die Welt zum Besseren verändern.