Richard von Weizsäcker: „Selbst einen solchen Impuls gegeben zu haben, der weiterträgt, das hoffe ich zuversichtlich.“

Am 31. Januar jährt sich der Todestag von Richard von Weizsäcker zum dritten Mal. Er ist im Alter von 94 Jahren in Berlin gestorben und erlangte zu Lebzeiten als sechster Bundespräsident hohe Anerkennung im In- und Ausland.

Richard von Weizsäcker: „Selbst einen solchen Impuls gegeben zu haben, der weiterträgt, das hoffe ich zuversichtlich.“

Am 31. Januar jährt sich der Todestag von Richard von Weizsäcker zum dritten Mal. Er ist im Alter von 94 Jahren in Berlin gestorben und erlangte zu Lebzeiten als sechster Bundespräsident hohe Anerkennung im In- und Ausland.

In einem der letzten persönlichen Gespräche hatte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ die Ehre, die Gedanken von Weizsäcker zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ zu ergründen. Die Fotografin Bettina Flitner porträtierte ihn mit Blick auf diese Fragestellung und erschuf aus den Bildern und Gesprächen ein berührendes Triptychon. „Wie wichtig es ist, miteinander zu sprechen, den Kompromiss aktiv zu suchen, Empathie für die Prägungen des jeweils anderen aufzubringen, immer wieder einen langen Atem zu Überwindung von Differenzen zu beweisen, das hat uns die europäische Entwicklung gelehrt.“, sagte Richard von Weizsäcker im Gespräch mit Fotografin Bettina Flitner, die ihn porträtierte und in diesem Zusammenhang berührende Einblicke erhielt. Auf der Grundlage des Gesprächs ist zudem ein feinfühliger Audiobeitrag entstanden.

Die Wahrung des Friedens und der Freiheit jedes Einzelnen war für Richard von Weizsäcker zeitlebens das überragende Ziel und schon damals stellte er vorausschauend fest, dass „die aktuellen Entwicklungen der Welt nachdrücklich belegen, welch zerbrechliche Güter es sind.“ Ihn inspirierten Menschen, die mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten Dinge schafften und veränderten. Solche Begegnungen gaben ihm Antrieb und halfen ihm, seinen Blick zu schärfen und so sich und anderen Wege aufzuzeigen.

Er selbst hoffte, dass es ihm gelungen sei, selbst an der einen oder anderen Stelle einen Impuls gegeben zu haben, der in die Zukunft trägt  – und somit einen Apfelbaum im Sinne Luthers gepflanzt zu haben. Im Gespräch mit  Bettina Flitner resümiert er: „Menschen meiner Generation sind, zumal in Europa, vielfach früh, zu früh, mit der Zerbrechlichkeit und Endlichkeit unseres Lebens konfrontiert worden. Krieg und Sterben, Flucht und Zerstörung, später dann die Kenntnis des wahren Ausmaßes der Schrecken und Grausamkeiten und das Nachdenken über die eigene Verantwortung haben uns in jungem Alter nachhaltig geprägt. Die Frage nach dem, was bleibt, was über die eigene Existenz in der Welt wirksam sein sollte, stellte sich nach diesen Erlebnissen und Erfahrungen in ganz besonderem Maße.“

Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt: Neues Online-Magazin ab 9. Januar 2018

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ startet erstmals ein Online-Magazin für Frauen und Männer ab 55: Prinzip Apfelbaum. Das „Magazin über das, was bleibt“ erscheint kostenlos sechs Mal im Jahr und widmet sich in seiner ersten Ausgabe dem Thema Glück. Interviews, Porträts und anregende Essays werden von einem wachsenden Ratgeber mit Tipps zu Erbe und Engagement ergänzt.

Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt: Neues Online-Magazin ab 9. Januar 2018

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ startet erstmals ein Online-Magazin für Frauen und Männer ab 55: Prinzip Apfelbaum. Das „Magazin über das, was bleibt“ erscheint kostenlos sechs Mal im Jahr und widmet sich in seiner ersten Ausgabe dem Thema Glück. Interviews, Porträts und anregende Essays werden von einem wachsenden Ratgeber mit Tipps zu Erbe und Engagement ergänzt.

Im fünften Jahr ihres Bestehens bringt die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ ein neues Angebot auf den Weg. Prinzip Apfelbaum heißt das Magazin, das seit heute online ist. Auf www.das-prinzip-apfelbaum.de dreht sich von nun an alles um die Frage „Was bleibt?“. Alle zwei Monate schenkt die Initiative aus 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen Frauen und Männern ab 55 schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps. Die sechs Ausgaben pro Jahr folgen je einem thematischen Schwerpunkt wie Glück, Familie, Abschied oder Trauer.

„Alle, die sich Gedanken darüber machen, was einmal von ihnen bleiben soll, finden im Magazin Prinzip Apfelbaum Impulse und Rat“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes“, das Konzept. „Wir nähern uns der Frage ‚Was bleibt?‘ aus unterschiedlichen Perspektiven. Wir denken offen nach über das Leben und den Tod. Wir fragen kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen. Und wir sparen nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns noch bleibt.“

Ratgeber-Pool mit praktischen Tipps zu Erbe und Engagement

Menschen, Impulse, Wissenswertes – das sind die Rubriken des Magazins. Darüber hinaus beantwortet ein wachsender Ratgeber-Pool wichtige Fragen zu Erbe und Engagement praxisnah. Wie verfasse ich mein Testament? Wie finde ich den Weg ins Ehrenamt? Wie spreche ich mit meinen Kindern über den Tod und meinen Letzten Willen? – Die Inhalte sind anspruchsvoll, die Gestaltung zeitgemäß und nicht ohne Augenzwinkern. „Wir wollen den Themen die Schwere nehmen und Menschen ermutigen, über ihr Erbe nachzudenken“, betont Susanne Anger. „Die Zeit
ist reif für ein hochwertiges Online-Magazin, das sich mit den Themen beschäftigt, die uns alle betreffen, und doch für viele noch immer ein Tabu sind.“

Erste Ausgabe zum Thema Glück

Die erste Ausgabe des Magazins widmet sich dem Glück. Darin finden Leserinnen und Leser unter anderem Antworten auf die Fragen, warum schenken glücklich macht und wie die Lebensbilanz gelingt. Im Interview spricht Journalistin und Autorin Christine Westermann über Abschiede, Glück und das, was bleibt. Im Ratgeber erfahren Leserinnen und Leser, wie der Weg ins Ehrenamt im Ruhestand glückt und worauf man achten sollte, wenn man etwas für den guten Zweck vererben möchte und warum man nicht zu lange warten sollte, um den Nachlass zu regeln.

Die erste Ausgabe des Magazins Prinzip Apfelbaum ist ab sofort unter www.das-prinzip-apfelbaum.de kostenlos verfügbar. Nummer zwei erscheint im März 2018. Dann wird das Thema FAMILIE im Fokus stehen. Wer keine Ausgabe verpassen möchte, abonniert den Newsletter hier auf der Seite – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

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