Neues Erbschaftssiegel

Am 13. September ist Tag des Testaments – ein guter Anlass, sich Gedanken um den Nachlass zu machen. Immer mehr Menschen möchten mit ihrem Erbe auch einen guten Zweck unterstützen. Das neue Erbschaftssiegel „In guten Händen“ gibt nun Orientierung und Sicherheit.

Neues Erbschaftssiegel

Am 13. September ist Tag des Testaments – ein guter Anlass, sich Gedanken um den Nachlass zu machen. Immer mehr Menschen möchten mit ihrem Erbe auch einen guten Zweck unterstützen. Das neue Erbschaftssiegel „In guten Händen“ gibt nun Orientierung und Sicherheit.

Fast ein Drittel der über 50-Jährigen in Deutschland kann sich vorstellen, mit dem eigenen Erbe oder einem Vermächtnis, einen guten Zweck zu unterstützen. Bei den Kinderlosen denkt sogar jeder und jede Zweite darüber nach, etwas an eine gemeinnützige Organisation oder Stiftung zu vererben.

Wer sich damit beschäftigt, ein Testament aufzusetzen, dem kommen viele Fragen – so auch mit Blick auf wohltätige Zwecke: Welche gemeinnützige Organisation liegt mir persönlich am Herzen? Was für verschiedene Möglichkeiten gibt es, einer Stiftung oder Hilfsorganisation etwas zu vererben? Geht das auch mit einem kleinen Betrag? Woher weiß ich, dass mein Erbe wirklich in meinem Sinne eingesetzt wird? Wem erzähle ich davon? Was ist, wenn ich mich später nochmal umentscheide? – All diese Überlegungen sind zumeist mit Bedenken verbunden. Die Sorge, etwas falsch zu machen, ist groß.

Susanne Anger, Sprecherin der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ berichtet aus Erfahrung: „Viele Menschen sind einer gemeinnützigen Organisation oder Stiftung schon seit Jahren verbunden. Das eigene Testament ist aber immer etwas sehr Persönliches und es stellen sich eine Menge Fragen. Vieles will sorgfältig bedacht sein. Das Erbschaftssiegel gibt Menschen Sicherheit für ihre Entscheidungen und erleichtert den ersten Schritt.“

Die 22 Mitgliedsorganisationen der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ tragen das Erbschaftssiegel „In guten Händen“ und verpflichten sich damit klaren ethischen Richtlinien. Diese beinhalten zum Beispiel eine respektvolle und sorgfältige Beratung, bei der die Interessen und Wünsche der potenziellen Erblasserinnen und Erblasser absolute Priorität haben. Sprecherin Susanne Anger erklärt: „Durch das Erbschaftssiegel garantieren die Organisationen und Stiftungen, die es tragen, dass das Vermächtnis oder Erbe im besten Sinne des Wortes in gute Hände kommt. Auch Menschen, die sich über das gemeinnützige Vererben vielleicht erstmal nur informieren möchten oder nachträglich Änderungen in ihrem Testament vornehmen wollen, können sich bei den Erbschaftssiegel tragenden Organisationen und Stiftungen sicher sein, dass sie ihr Anliegen vertrauensvoll und respektvoll besprechen können.“

Die Organisationen und Stiftungen, die das Erbschaftssiegel tragen, unterwerfen sich zudem umfangreichen Prüfungen durch die Behörden bzw. spezialisierten Institutionen: Sie tragen das DZI-Spendensiegel oder sind Mitglied im Deutschen Spendenrat und unterziehen sich jährlich einer unabhängigen Wirtschaftsprüfung.

Die Guten Ethischen Richtlinien für das gemeinnützige Erbe, denen sich alle Trägerinnen und Träger des Erbschaftssiegels verpflichten, finden Sie unter www.erbschaftssiegel.de 

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe ist online

In der 13. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins dreht sich alles um das Thema STERBEN. Niemand möchte sterben und doch werden wir es alle. Unweigerlich. Und wir alle kennen die Momente, in denen wir uns bang fragen: Wie wird es sein? Habe ich Angst oder sehne ich den Tod herbei? Habe ich Schmerzen, leide ich? Bin ich allein oder hält jemand meine Hand? Bin ich im Reinen mit mir?

Prinzip Apfelbaum: Neue Magazin-Ausgabe ist online

In der 13. Ausgabe unseres kostenlosen Online-Magazins dreht sich alles um das Thema STERBEN. Niemand möchte sterben und doch werden wir es alle. Unweigerlich. Und wir alle kennen die Momente, in denen wir uns bang fragen: Wie wird es sein? Habe ich Angst oder sehne ich den Tod herbei? Habe ich Schmerzen, leide ich? Bin ich allein oder hält jemand meine Hand? Bin ich im Reinen mit mir?

Über das Sterben nachzudenken, wenn es noch weit weg erscheint, nimmt uns nicht nur die Angst. Es lässt uns auch bewusster leben. Deshalb fragen wir uns in der neuen Ausgabe unseres Magazins: Was wissen wir über das Sterben? Wie gehen wir damit um? Wie wollen wir sterben und wie können wir uns vorbereiten? Was zählt am Ende wirklich und was bleibt von uns, wenn wir nicht mehr sind? Lassen Sie sich anregen zu ganz eigenen Gedanken und neuen Perspektiven.

Zudem geben wir in unserer Ratgeber-Rubrik Anregungen, wie man Sterbende begleitet, gewähren Einblick in die Hospizarbeit: Für einen würdevollen Abschied und widmen uns dem geistig-seelischen Nachlass. – Alles in der neue, kostenlose Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum.

Wim Wenders wird 75 – Herzliche Glückwünsche!

Der Filmemacher ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ Einblicke in ihre Gedankenwelt geben. – Wir denken zurück an das sehr persönliche Gespräch, das wir dazu mit ihm führen durften …

Wim Wenders wird 75 – Herzliche Glückwünsche!

Der Filmemacher ist eine der elf Persönlichkeiten, die für „Das Prinzip Apfelbaum“ zur Frage „Was bleibt?“ Einblicke in ihre Gedankenwelt geben. – Wir denken zurück an das sehr persönliche Gespräch, das wir dazu mit ihm führen durften …

Am 14. August begeht Wim Wenders seinen 75. Geburtstag. Mit Filmen wie „Der Himmel über Berlin“, „Paris“, „Texas“ oder „Buena Vista Social Club“ erlangte er weltweite Bekanntheit. Wenders wurde 1945 in Düsseldorf geboren und gehört zu denen, die den Neuen Deutschen Film in den 1970er Jahren stark prägten. Bei mehr als 60 Produktionen hat er bis heute Regie geführt. Er zählt zu den Erneuerern des Kinos und auch als Fotograf genießt er großes Ansehen.

Im Sommer 2014 ließ sich Wim Wenders aber auch einmal vor die Kamera locken: Die Fotografin Bettina Flitner durfte den Ausnahmekünstler im Auftrag der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ portraitieren. Parallel dazu interviewte sie ihn zur Frage „Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“.

Bedacht und alles andere als abgehoben formuliert Wenders seine Wünsche: „Mit dem Alter kommt die Einsicht dazu, dass meine Zeit endlich ist. Ich kann nicht mehr ‘endlos viel machen‘. Wenn ich mir dann wünsche, was bleiben könnte, sind es vor allem die Projekte, in denen viel Liebe steckt. Nicht die großen, teuren, ehrgeizigen, sondern die, in die ich viel Herz oder Menschenfreundlichkeit investiert habe.“

Als Künstler hofft Wenders, dass andere aus seinen Filmen, Fotos und Texten Positives oder Bedeutsames gezogen haben und noch immer ziehen und dass das etwas ist, was bleibt. 2012 hat er die Wim Wenders Stiftung in Düsseldorf gegründet, damit seine gesammelten Werke auch in Zukunft einer breiten Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich sind – als Teil des kollektiven Gedächtnisses und ungeachtet von möglichen Eigentumsinteressen. Das war und ist sein großer Traum. Abseits des  kreativen Schaffens, für sich ganz persönlich, als Mensch, reflektiert Wenders: „Die wichtigste Form in der jemand bleibt, ist zweifellos die Erinnerung im Gedächtnis anderer.

Wim Wenders ist eine der elf Persönlichkeiten, die für die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ berührende Einblicke in ihre Gedanken zu Frage „Was bleibt?“ gegeben haben. Daraus entstanden sind berührende Fotografien, die verschriftlichten Interviews als Buch und Hörbuch sowie Kurzfilme aus den Gesprächen. Nähere Informationen unter www.mein-erbe-tut-gutes.de/die-ausstellung/

Und hier noch unser Tipp für Sie: Die ARD zeigt anlässlich Wenders‘ Geburtstags noch bis zum 14. September eine große Auswahl seiner Filme: www.DasErste.de/wimwenders

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