Herzlichen Glückwunsch, Christiane Nüsslein-Volhard!

Wir gratulieren Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard herzlich zum 77. Geburtstag. Sie ist eine der elf Persönlichkeiten unserer Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“. Die Biochemikerin wurde am 20. Oktober 1942 in der Nähe von Magdeburg geboren. „Vielleicht bin ich eine Art Vorbild für Frauen in der Forschung, obwohl ich das selbst nie gern so gesehen habe“, erzählte sie uns im Sommer 2014 .

Herzlichen Glückwunsch, Christiane Nüsslein-Volhard!

Wir gratulieren Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard herzlich zum 77. Geburtstag. Sie ist eine der elf Persönlichkeiten unserer Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“. Die Biochemikerin wurde am 20. Oktober 1942 in der Nähe von Magdeburg geboren. „Vielleicht bin ich eine Art Vorbild für Frauen in der Forschung, obwohl ich das selbst nie gern so gesehen habe“, erzählte sie uns im Sommer 2014 .

Für die Entdeckung von Genen, die die Entwicklung von Tieren steuern, erhielt Christiane Nüsslein-Volhard 1995 den Nobelpreis.  Sie ist die einzige deutsche Medizin-Nobelpreisträgerin und war 1985 eine der ersten Frauen an der Spitze eines Max-Planck-Instituts, an dem sie noch heute forscht.  2004 gründete sie eine Stiftung, die Frauen mit Kindern unterstützt. Das verschafft angehenden Wissenschaftlerinnen mehr Freiheit und Mobilität für ihre Karriere und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Forschung und Wissenschaft allgemein. Christiane Nüsslein-Volhard: „Wir verlieren viele exzellente Wissenschaftlerinnen, sobald diese eine Familie gründen. Meine Stiftung fördert begabte Doktorandinnen mit Kindern. Wir bieten ihnen ganz praktische Hilfe, die ihren Alltag erleichtert. Trotzdem: Ohne Leidenschaft, Begabung, Ehrgeiz und vor allem Mut geht es nicht.“ Nüsslein-Volhard selbst hat für die Karriere auf Kinder und Familie verzichtet und ihre Wochenenden lieber im Labor verbracht. –Sie sagt, sie wäre unglücklich geworden, wenn sie nicht Wissenschaftlerin hätte werden können. Ihre Gedanken zur Frage „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ sind in der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?’“ zu sehen.

Am 20. Oktober wird Christiane Nüsslein-Volhard 77 Jahre alt. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ gratuliert herzlich zum Geburtstag!

„Ob Wehmut oder Glück..." – Zum Tag der Deutschen Einheit

Von Berlin nach Hohenlimburg - 600km und das zu Fuß! Jörn Klare nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise zu dem Ort seiner Kindheit. Was er auf dem Weg erlebte, wen er traf und wie sich Deutschlands Ost und West noch immer unterscheiden, erzählte er uns im persönlichen Interview.

Klare

„Ob Wehmut oder Glück..." – Zum Tag der Deutschen Einheit

Von Berlin nach Hohenlimburg - 600km und das zu Fuß! Jörn Klare nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise zu dem Ort seiner Kindheit. Was er auf dem Weg erlebte, wen er traf und wie sich Deutschlands Ost und West noch immer unterscheiden, erzählte er uns im persönlichen Interview.

Was ist Heimat? Was bedeutet sie? Wieso ist sie wichtig? Der Autor Jörn Klare lebt mit seiner Familie in Berlin. Denkt er zurück an seine Kindheit, weicht Berlin der Stadt Hohenlimburg. In seinem Buch „Nach Hause gehen – eine Heimatsuche“ beschäftigt er sich nicht nur mit eigenen Erlebnissen, sondern erzählt auch von Menschen verschiedener Herkunft, die er auf seiner Reise traf. Denn Heimat wird meist erst zu einem relevanten Thema im Leben, wenn man sie verlassen muss . Aus der Entfernung bekommt Heimat zudem meist eine ganz neue Bedeutung.

»Ob Wehmut oder Glück – der Heimatverlust war im Osten viel größer. Das brüchige Heimatgefühl wird nun umso mehr verteidigt.«

Als sich Jörn Klare 1986 nach Berlin aufmachte, stand noch die Berliner Mauer. Für jüngere Generationen heute nur schwer vorstellbar. 25 Jahre später erlebt er bei seiner Reise noch immer Unterschiede zwischen „Ossis“ und „Wessis“. Mit beeindruckenden Geschichten kehrt er in seinen Heimatort zurück und lässt uns daran teilhaben. Lesen Sie hier das vollständige Interview in unserer aktuellen Online-Magazin Ausgabe „Das Prinzip Apfelbaum“.

Ausstellung im Würzburger Rathaus eröffnet

Unsere Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 27. September in Würzburg unter großem Besucherandrang und in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Christian Schuchardt eröffnet. Die Ausstellung ist nun bis zum 24. Oktober im Rathaus zu sehen.

Ausstellung im Würzburger Rathaus eröffnet

Unsere Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ wurde am 27. September in Würzburg unter großem Besucherandrang und in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Christian Schuchardt eröffnet. Die Ausstellung ist nun bis zum 24. Oktober im Rathaus zu sehen.

Was bleibt von einem Leben, was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin? Eine wichtige Frage, die alle irgendwann betrifft. Mit der Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum. 11 Persönlichkeiten zur Frage ‚Was bleibt?‘“ möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ zum Nachdenken über die Frage „Was bleibt?“ bewegen. Die Initiative hat elf Persönlichkeiten dafür gewonnen, ihre Gedanken zu dieser Frage zu teilen: Günter Grass, Egon Bahr, Margot Käßmann, Dieter Mann, Ulf Merbold, Reinhold Messner, Anne-Sophie Mutter, Christiane Nüsslein-Volhard, Friede Springer, Richard von Weizsäcker und Wim Wenders gewähren in der Ausstellung sehr persönliche Einblicke – dargestellt in Fotografien, Kurzfilmen und Textausschnitten aus den Gesprächen.

Bürgermeister Christian Schuchardt: „Dass unser Leben auf dieser Welt eines Tages zu Ende geht, damit setzen wir uns nur sehr ungern auseinander. Und das, obwohl wir eigentlich wissen, wie wichtig es ist, Vorkehrungen für die Zeit nach unserem Tod zu treffen. Die ehrlichen Aussagen bekannter Persönlichkeiten in der Ausstellung ‚Das Prinzip Apfelbaum‘ durchbrechen dieses Tabu und führen uns vor Augen: Es ist wichtig und richtig, jetzt zu entscheiden, was mit dem im Laufe eines Lebens erworbenen, materiellen Besitz geschehen soll. Diesen Besitz verdanken wir aber nicht nur unserer eigenen Hände Arbeit, sondern auch der Gesellschaft, die die Umstände dafür schuf. Sollten wir aus eigener Dankbarkeit dieser Gesellschaft nicht etwas zurückgeben – während unseres Lebens und darüber hinaus?“

Mit der Ausstellung möchte die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ einen öffentlichen Dialog anregen und Berührungsängste abbauen. Denn die Frage nach dem, was einmal bleiben soll, ist aktueller denn je. „Menschen denken nicht nur darüber nach, wem sie ihren Wohlstand hinterlassen möchten“, erklärt Susanne Anger, Sprecherin der Initiative, zur Ausstellungseröffnung. „Immer mehr wollen mit ihrem Erbe auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben, sie wollen Bleibendes schaffen, die eigenen Werte und Anliegen auch über den Tod hinaus wirken lassen.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 24.10.2019 im Würzburger Rathaus, Rückermainstraße 2 in 97070 Würzburg, zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Donnerstag  von 10 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 13:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Audioguides können kostenlos ausgeliehen werden.

 

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